Licht an: Chemnitzer Schornstein leuchtet

Fotowettbewerb-Gewinnerin Peggy Schellenberger (M.) durfte den Knopf zum Anschalten der Beleuchtung drücken. Fotos: Cindy Haase

Chemnitz. Den Chemnitzern ging heute Abend ein Licht auf. Der als Lulatsch bekannte 302 Meter hohe eins-Schornstein des Chemnitzer Heizkraftwerkes leuchtete zum ersten Mal in voller Größe. Insgesamt 168 LED-Leuchten werden ab nun an immer das vermutlich höchste Kunstwerk der Welt erhellen.

Von 2011 bis 2013 war die Außenhülle des Schornsteins saniert worden. Bereits damals war eine Beleuchtung getestet worden. Doch die damals genutzten Lichterketten zeigten sich Wind und Wetter gegenüber als anfällig. Die jetzt umgesetzte Variante geht auf einen Entwurf des französischen Künstlers Daniel Buren zurück.

Die Firma Lichtzentrale aus Dresden plante und betreute das nun umgesetzte LED-Projekt für die 18.000 Quadratmeter umfassende Außenhülle. Rund 200.000 Euro hat Betreiber eins in die Neugestaltung investiert.

Die 168 LEDs verbrauchen pro Jahr etwa so viel Strom wie 15 Haushalte mit einem durchschnittlichen Verbrauch von 2.500 Kilowattstunden. Die Lebensdauer wird mit 25 bis 30 Jahren angegeben.

Im Rahmen eines Fotowettbewerbs war entschieden worden, wem die Ehre zuteil werden sollte, das Licht anzuschalten. Die Wahl der Jury fiel auf Peggy Schellenberger, die in Chemnitz als Stadträtin sowie CFC-Fanbeauftragte bekannt ist. „Cool“, brachte sie nur ungläubig heraus. Nie im Leben habe sie damit gerechnet, da es so viele tolle Bilder gegeben habe. Ihre Aufnahme des Schornsteins entstand im Herbst letzten Jahres, als in Chemnitz diverse Bauwerke illuminiert worden waren.

Als Dankeschön gab es von eins-Geschäftsführer Roland Warner noch einen Schornstein als Räuchermann.

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