Mitstreiter für FHWE – Einsatz gesucht

Aus Anlass der Fördermittelübergabe hatten die Vereinsmitglieder einen Zug mit historischen Wagen vor dem Bahnhofsgebäude platziert. Foto: FHWE

Der FHWE arbeitet seit 2008 kontinuierlich daran, den zwischen Schönheide Süd und Hammerbrücke bestehenden Motordraisinenverkehr „Wernesgrüner Schienen-Express” zu erweitern. Auch auf den beiden Streckenteile Schönheide Ost – Schönheide Süd sowie Hammerbrücke – Muldenberg sollen er Züge fahren. Das Empfangsgebäudes des Bahnhofs Schönheide Ost ist für die Wiederinbetriebnahme des Streckenabschnittes Schönheide Ost – Schönheide Süd von zentraler Bedeutung. Analog zum Spurwechselbahnhof und Betriebsmittelpunkt Schönheide Süd soll auch der Bahnhof Schönheide Ost als Gesamtensemble in vollständiger und authentischer Form erhalten bleiben. Aus diesem Grunde erwarb der FHWE das Bahnhofsgebäude von Schönheide Ost im Jahre 2009 vom Bundeseisenbahnvermögen.  Das Haus sollte erhalten und zu saniert werden, sobald sich hierfür realistische Möglichkeiten auftun. Im Juli 2017 übergab der Landrat des Erzgebirgskreises, Frank Vogel (CDU) im Beisein des Sächsischen Staatsministers für Umwelt und Landwirtschaft, Thomas Schmidt (CDU) dem 1. Vorsitzenden des FHWE, Marco Drosdeck, den Fördermittelbescheid für die Sanierung des Empfangsgebäudes des Bahnhofs Schönheide Ost.

FHWE – Einsatz am kommenden Samstag

Am Sonnabend (13. Januar 2018) findet wieder ein Einsatz des FHWE statt und die Vereinsmitglieder würden sich sehr über tatkräftige Unterstützung freuen. Treffpunkt ist ab 8.45 Uhr in Schönheide Süd. Arbeitsort ist der Bahnhof Schönheide Ost. Es geht hierbei um Vorleistungen bzw. die Schaffung von Baufreiheit für die anstehenden Sanierungsarbeiten am Empfangsgebäude. Da ein Teil der gelagerten Materialien transportiert werden muss, verkehrt vsl. ein Arbeitszug zwischen Schönheide Süd und Schönheide Ost. Da bekanntlich das Motto „Ohne Mampf kein Kampf” besteht, gibt es zu Mittag lecker Gegrilltes. Abfahrt des Arbeitszuges ist 9 Uhr im Bahnhof Schönheide Süd.

Auch Spenden können helfen

Wer in die praktische Arbeit des Vereins einmal ganz unverbindlich hineinschnuppern möchte, der ist herzlich eingeladen, am kommenden Samstag in Schönheide Süd und Ost einmal mit vorbei zu schauen und mit anzupacken – und wenn‘s für ein Stündchen oder zwei ist. Einfach mal eine Meinung bilden, wie sich aktive Eisenbahnvereinsarbeit so anfühlen kann und ja vielleicht zu der Erkenntnis kommen, dass das Enstehen von handfestem Geschaffenem und das Zusammengehörigkeitsgefühl im Verein ein so richtig positives Gefühl geben können.

Wer zum Arbeitseinsatz keine Zeit hat, kann Verein auch mit einer Geldspende unterstützen. Der FHWE hat mit Wirkung zum 1. August 2017 den Streckenteil Schönheide Ost – Muldenberg der Eisenbahnstrecke Chemnitz – Aue – Adorf (CA-Linie) käuflich von der DB erworben, womit der Verein seither Eigentümer der zuvor auf Pachtbasis genutzten Strecke ist. Die Kosten für den Erwerb beliefen sich inklusive der Nebenkosten für Notar, Grunderwerbssteuer, Vermessungskosten, Grundbuchkosten und anderen kleineren Nebenkostenarten auf einen hohen fünfstelligen Mitstreiter Betrag. Einen Anteil von 20.000 € muss der FHWE aus Spendenmitteln selbst finanzieren. Bis zum 31. Dezember 2017 konnte ein Betrag von 10.768,33 € erreicht werden, was bereits rund 54 Prozent des anvisierten Spendenziels entspricht. Aber 46 Prozent fehlen noch!

Wer helfen möchte, kann seine Spende unter dem Kennwort „Spende Streckenkauf CA” auf das Konto des FHWE e.V. bei der Erzgebirgssparkasse ( IBAN: DE70 8705 4000 3667 0000 99; BIC-/SWIFT-Code: WELADED1STB) einzahlen.

Hier erhalten Sie Informationen über den Förderverein Historische Westsächsische Eisenbahnen e.V.

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