Schweigemarsch mit Polizeischutz

Der Schweigemarsch für das Leben zieht durch Annaberg-Buchholz. Foto: André Kaiser

Der Schweigemarsch für das Leben zieht durch Annaberg-Buchholz.
Foto: André Kaiser

Schweigemarsch durch Annaberg-Buchholz

Annaberg-Buchholz. Ihr Motto heißt: „HILFE ZUM LEBEN statt HILFE ZUM TÖTEN”! Hunderte Demonstranten beteiligen sich am frühen Abend des 6. Juni am “Schweigemarsch für das Leben”, laufen vom Erzgebirgsklinikum via Wolkensteiner Straße zum Mark. Die Teilnehmen wollen darauf hinweisen, dass nach ihren Angaben täglich 1000 Kinder in Deutschland abgetrieben werden, protestieren dagegen.

Dazu richtet sich der Protest gegen Sterbehilfe. Alte, kranke, depressive und behinderte Menschen bräuchten keine Hilfe zur Selbsttötung.

Die Demonstration wird von einem massiven Polizeiaufgebot gesichert. Die Einsatzwagen sind schon seit Mittag überall in der Stadt zu sehen.

Im Vorfeld des Schweigemarsches hatte sich die SPD-Landtagsabgeordnete Simone Lang aus Schwarzenberg positioniert, den Veranstalter, den Verband der Christdemokraten für das Leben e.V. Sachsen/Erzgebirge”, als christliche Fundamentalisten bezeichnet.

Den Artikel finden Sie hier.
http://www.wochenendspiegel.de/spd-politikerin-verteidigt-abtreibung/

Gegen die Ziele des Schweigemarsches gab es am Rande eine Protestdemonstration unter dem Motto “Emanzipation ist viel geiler – Schweigemarsch stoppen”!

Der CDU Landtagsabgeordnete Alexander Krauß aus Schwarzenberg meint: “Jedermann darf für seine Anliegen demonstrieren. Ich finde es traurig, dass Vertreter der Linkspartei ins Erzgebirge gekarrt werden, um dort eine friedliche Demonstration zu stören.
Das Lebensrecht gilt für alle Menschen – alt oder jung, behindert oder ohne Behinderung, geboren oder ungeboren. Politik und Wirtschaft sollten dafür sorgen, dass in unserem Land Kinder willkommen sind.
Auch behinderte Kinder. Mit unserer Landesstiftung helfen wir zum Beispiel, wenn sich eine Familie durch ein Kind finanziell überfordert fühlt. Keine Frau sollte sich genötigt fühlen, ihr Kind abzutreiben.
Auch ein pflegebedürftiger, alter Mensch hat ein Recht auf Leben. Die Menschenwürde endet nicht, wenn ein Mensch auf Hilfe angewiesen ist. Wenn daran bei einer Demonstration erinnert wird, ist das zu begrüßen.”

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