10. Jubiläums-Polit-Aschermittwoch


Am Aschermittwoch ist alles vorbei heißt es ja bekanntlich. Aber das gilt nicht für den traditionellen Politischen Aschermittwoch der Freiberger CDU! Dieser fand am 6. März nun bereits zum 10. Male statt – schon das ist eine sehr beachtenswerte Leistung! Knapp 50 Gäste hatten sich diesmal im Hotel Kreller eingefunden, um die Büttenreden von Holger Reuter und Hans Walter (Ronny Erfurt musste gesundheitlich passen) zu erleben. Zunächst holte der CDU-Stadtchef in seiner staubtrocken-ironischen Art zum Rundumschlag der Unmöglichkeiten des Deutschland 2018 („In Hannover gibt’s die Anreden Frau und Herr nicht mehr“, „Die Barbarossa-Raben vom Kyffhäuser kreisen jetzt an der Spree“, „Hoeness hatte Recht, dass Özil seinen letzten Zweikampf vor der WM 2014 gewonnen hatte) und der Gegenwart („Diese unerträgliche naseweise Göre aus Skandinavien“, „Das deutsche Auto ist zum Abschuss freigegeben“) aus.
Hans Walter – im CFC-Dress – stellte diesmal seine legendären Vierzeiler unter das Motto „Chemnitzer Klagelied“, aber nicht nur Chamtz, sondern auch Freiberg bekam das „Waltersche Fett“ weg. Kostprobe: „Erhält die Stadt den Kulturhauptstadt-Titel, dann fließen reichlich Euro-Mittel, auch für Freiberg ein Gewinn, es zög von hier Besucher hin, so käm` der Anschluss ziemlich schnell, an das Chemnitzer Modell. Die Züge sollten sich beeilen, an Freibergs Bahnhof nicht verweilen, die besten Zeiten sind vorbei, ist unserm OB nicht einerlei“. Foto: Steffen Ulbricht.

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