1,3 Millionen Euro für neue Gleise in Zwickau-Marienthal

Symbolbild: tsc

Die Straßenbahntrasse im Stadtteil Marienthal kann sich bald über eine satte Finanzspritze freuen. Denn nach Aussage der Städtischen Verkehrsbetriebe Zwickau GmbH (SVZ) soll der  Gleiskörper  noch in diesem Jahr – auf einer Länge von fast 600 Metern – zwischen der Haltestelle „Brander Weg“ und der Robert-Koch-Straße von Grund auf saniert werden – einschließlich Entwässerung und Fahrleitungsanlage.

Wie Verkehrsminister Martin Dulig (SPD) in einer aktuellen Pressemitteilung verdeutlicht, gibt der Freistaat insgesamt 1,3 Millionen Euro dazu, sprich 75 Prozent der Gesamtkosten.  „Bei dieser Maßnahme handelt es sich um sehr gut investiertes Geld. Eine Langsamfahrstelle verschwindet, der Fahrkomfort wird verbessert. Ein funktionierender Nahverkehr leistet einen wesentlichen Beitrag für ein positives Stadtklima und zur Lebensqualität der Bürger“, sagt Dulig.

Grundlage für die Förderung des Vorhabens ist die Richtlinie über die Gewährung von Fördermitteln im öffentlichen Personennahverkehr (RL-ÖPNV). Im Rahmen seines ÖPNV-Landesinvestitionsprogramms hat der Freistaat Sachsen in der jüngeren Vergangenheit bereits verschiedene Zwickauer Projekte finanziell unterstützt: u. a. die Sanierung der Straßenbahntrasse nach Eckersbach (rund 3,95 Mio. Euro), den Ausbau des Gleisabschnitts Goethestraße – Fritscheplatz in Marienthal (rund 800.000 Euro), den Ausbau der zentralen Umsteigehaltestelle „Neumarkt“ (rund 720.000 Euro) und den Kauf fünf neuer Omnibusse (rund 450.000 Euro).

 

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