Fahndungserfolg nach Brandanschlag

Foto: Pixabay

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Annaberg-Buchholz. Offenbar ist Beamten des Operativen Abwehrzentrums, der Staatsanwaltschaft Chemnitz und der Sächsischen Bereitschaftspolizei am heutigen Dienstag (27.04.2016) ein Fahndungs-Erfolg bei den Ermittlungen zum Brandanschlag auf die Asylbewerberunterkunft ihn Schlettau gelungen.

Wie das Sächsische Staatsministerium des Inneren mitteilte, seien heute im Raum Annaberg-Buchholz Wohnungen und Geschäftsräume von vier Verdächtigen durchsucht sowie ein 30-Jähriger verhaftet worden. Zwei Frauen und zwei Männer stünden im Verdacht, „am 26.12.2015 insgesamt vier Molotowcocktails gegen eine geplante Asylbewerberunterkunft in Schlettau (Erzgebirgskreis) geworfen zu haben“, so der Wortlaut der Mitteilung des SMI.

Innenminister Markus Ulbig: „Der heutige Fahndungs- und Ermittlungserfolg ist ein weiterer Beweis dafür, dass Sachsen konsequent gegen Rechtsextremismus vorgeht und nicht nachlässt. Ich danke allen Beamten der sächsischen Sicherheitsbehörden, die an den Ermittlungen der vergangenen vier Monate und heutigen Exekutivmaßnahmen beteiligt waren. Alle Extremisten und politisch motivierten Straftäter in Sachsen müssen wissen, dass die Chance, dass wir sie ermitteln und ihrer gerechten Strafe zuführen, groß ist und weiter wächst. Das Operativen Abwehrzentrum leistet hierbei eine hervorragende Arbeit und die Kollegen arbeiten mit aller Kraft daran, die ohnehin gute Aufklärungsrate weiter zu steigern.“

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