Werdaus teuerste Hochwasser-Baustelle ist Geschichte

Seit Freitagmittag gilt die fast teuerste Hochwassermaßnahme in Werdau als beendet. Fotos (2): Alice Jagals

Werdau. Wenn eine kleine Stadt wie Werdau 3,1 Millionen in ein Bauprojekt steckt, dann ist das schon eine heiße Nummer. Umso mehr war am Freitagmittag das Aufatmen aller Beteiligten zu hören, als die drei Teiche um den Kranzberggrund freigegeben wurden.

Nicht ganz ein Jahr dauerten die Arbeiten an dem vom Juni-Hochwasser 2013 gebeutelten Areal. Zwar kam es bereits vor dem Wetterereignis bei starkem Regen immer wieder zu Überschwemmungen. Doch der besagte Dauerregen brachte das Fass sprichwörtlich zum Überlaufen. In den zurückliegenden Monaten erfolgte der Ersatzneubau der Verrohrung des Baches. Außerdem wurden die offenliegenden Teiche und der Stausee instand gesetzt. Beide Maßnahmen wurden von Bund und Land zu 100 Prozent gefördert.

Gefordert waren dagegen vor allem die Mitarbeiter im Rathaus. Die Pleißestadt hat mit ihren 49 Hochwassermaßnahmen eine Menge an Abrechnungen und Anträgen zu bewältigen. „Und das ohne maßgebliche Aufstockung des Personals“, lobte Oberbürgermeister Sören Kristensen seine Mitarbeiter. Bauamtsleiter Karsten Piehler ist ebenfalls erleichtert. Alle Pläne zu den Maßnahmen mussten quasi über Nacht eingereicht werden. Und man stand vor Aufgaben, die sonst nie zur Debatte standen. „Hier bei den Teichen war beispielsweise gestaltete sich die Ablagerung der Teichsedimente als kompliziert. Letzten Endes kamen diese nach Schmölln als Abdeckung für eine Kiesgrube.

In den kommenden Monaten erfolgt noch die die Instandsetzung des offenen Bachlaufs zwischen dem Tosbecken und der in der Nähe befindlichen Gärtnerei.

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