Abseits der Fitnessstudios

In Zeiten von Corona wird die Wohnung oder das Büro zum Fitnessstudio.
Foto: Privat

Noch einmal alles geben im Fitnessstudio – so in etwa lautete vor knapp einer Woche meine Divise. Denn ich wusste, die nächste Zeit wird schwer – und damit meine ich nicht etwa die Gewichte im Hantelbereich. Nein. Der Coronavirus ist los und hat inzwischen jeden Lebensbereich fest im Griff. Auch die Fitnessstudios bleiben davon nicht verschont. Eins nach dem anderen schloss seine Türen. Natürlich ganz zum Leid aller „Pumper“ und Hobby-Sportler.

Als Redakteure sitzen wir abseits von Terminen außerhalb der vier Wände auf Arbeit fast täglich im Büro oder wie es für viele in Corona-Zeiten inzwischen zur Selbstverständlichkeit geworden ist, im Home-Office. Der Sport vor oder nach der Arbeit ist dann vor allem für mich, wie Kaffee, das Überlebenselixir im Alltag. In der Corona-Krise ist der Gang ins Fitnesscenter aber erst einmal vorbei.

Natürlich ist der Entschluss, alle Fitnessstudios flächendeckend zu schließen vollkommen richtig, allein schon aus hygienischer Sicht. Aber liebe Fitnessgemeinschaft und Fans der Körperformfabrik, kleine Tricks oder das gewisse Equipment helfen uns dabei, trotz „Shutdown“ den Erhalt der Muskulatur und Ausdauer zu stemmen. Lasst uns wieder kreativ werden. Lasst uns in den nächsten Wochen versuchen, spontan und durch Improvisation fitter denn je zu sein. Wie sagt man so schön, aus der Not eine Tugend machen, oder besser noch, dem Coronavirus zeigen, wer der Stärkste ist? Denn ein starkes Immunsystem ist gegenwärtig wichtiger denn je.

In meiner regelmäßigen Kolumne im Internet unter www.wochenendspiegel.de sowie in der Zeitung werde ich aus dem Alltag einer Bürolette ohne ihr geliebtes Fitnessstudio berichten. Denn: Es gab auch eine Zeit vor Laufband und Bankdrücken. Wie sonst gäbe es die zahlreichen Pyramiden und eindrucksvollen Skulpturen, wie die Große Sphinx, wenn nicht durch Kraft und Vitalität der alten Ägypter?!

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