Afghanisches Kind im Kreiskrankenhaus Stollberg

Belgis (9) am ersten Tag nach der OP: Sichtlich erschöpft. Operiert wurde sie von Chefarzt Dr. Hubel (rechts). Foto: Christian Grimm

Belgis ist ein neunjähriges Mädchen, das aktuell im KKH behandelt wird. Die erste Operation erfolgte am 1. März. Belgis leidet unter einer schweren Knochenmarksentzündung im Oberschenkel, welche in Afghanistan medizinisch nicht beherrschbar ist. Es fehlt an Geld, an medizinischer Ausstattung, Hygiene und vor allem an Erfahrung der Operateure. Trotz stetig eintreffender Meldungen aus Afghanistan über Anschläge oder vereinzelten Kampfhandlungen sind es oft nicht die daraus resultierenden Verletzungen, die die Kinder leiden lassen. Vielmehr sind es übliche Verletzungen im Haushalt oder beim Spielen. Die Folge ist eine Infektion des Knochens, welche unbehandelt ein Leben mit ständigen Schmerzen bedeutet. „Wir können sagen, dass die Krankheitsursache bei den bisher von uns behandelten Kindern größtenteils aus der Armut resultierte, in denen die Kinder in Afghanistan leben. Medizinische Versorgung ist für den Großteil unbezahlbar und selbst wenn, dann finden Sie in Afghanistan nicht die medizinischen und hygienischen Möglichkeiten“, so Chefarzt Dr. Hubel. Die Behandlungskosten werden, wie auch bei den anderen Kindern, zum einen durch Spenden finanziert und zum anderen vom Kreiskrankenhaus Stollberg übernommen.

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