Aktuelle Eisenbahn-Studie zeigt: Die Maske wirkt!

Mit der DB unterwegs in der Zeit der Corona-Pandemie. Foto: Deutsche Bahn AG / Oliver Lang

Oft wurde in diesem Jahr über die Sinnhaftigkeit der Mund-Nasen-Bedeckung diskutiert. Eine gemeinsame Forschungsstudie der Deutschen Bahn und des Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt beweist jetzt: Die Maske hilft gegen Corona-Ansteckung. Dieses Ergebnis konnten die WissenschaftlerInnen nun nach vier Monaten Forschung mit Simulationen, Lasermessverfahren und CO² „hustenden“ Dummys veröffentlichen. „Die Maske schützt und Abstand ist wichtig!“

Bei der Studie stellten die Fachleute fest, dass Aerosole kaum ins Klimasystem eindringen. „Die an dem Versuchsfahrzeug durchgeführten Untersuchungen zeigen, dass die Ausbreitung von Aerosolen und Tröpfchen innerhalb des Fahrgastraumes vor allem direkt und mit begrenzter Wegstrecke stattfindet“, heißt es. Um das zu vermeiden gilt: Maske tragen und Abstand halten.

Dabei spiele es, so die Verantwortlichen, keine Rolle, ob im Fahrzeug geheizt, gekühlt oder nur gelüftet wird. Versuchsfahrzeug war der Mittelwagen eines Triebzugs. „Die am Versuchsfahrzeug vorgenommenen spezifischen Untersuchungen sind auf … viele andere Schienenfahrzeuge gut übertragbar“, sagen die Forscher. Friedbert Straube, Geschäftsführer der City-Bahn Chemnitz (CBC) ergänzt: „Auf unserer Fahrzeuge trifft das zu, denn die Klimaanlagen, die ja auch Heizen und Lüften, sind vergleichbar.“

Fast alle der CBC-Fahrgäste tragen ihre Masken. „Durch den Lockdown sind auch weniger Fahrgäste mit uns unterwegs. Das heißt aber: Es gibt genug Platz und Abstand für alle, um sicher unterwegs zu sein“, so Straube.

Mitarbeiterinnen des VMS verteilten im September in Chemnitz gratis Mund-Nasen-Bedeckungen. Foto: VMS

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