Alexander Krauß (CDU): Schulz-Entscheidung ist eine Lachnummer

Alexander Krauß (CDU): Schulz-Entscheidung ist eine Lachnummer. Foto: CDU

 

Alexander Krauß (CDU) beantwortet Fragen zur Koalition

1. Welche Auswirkungen haben die Ergebnisse auf Ihren Wahlkreis?
Das Kindergeld soll erhöht werden, die Migration begrenzt – das sind Zielsetzungen, die sich die Menschen im Erzgebirge gewünscht haben. 25 Euro mehr Kindergeld im Monat sowie ein Baukindergeld – das führt zur Entlastung der Familien. Ohne sie wäre kein Staat zu machen.

2. Wie bewerten Sie, dass als erstes die Verteilung der Ministerien von den Medien kommuniziert wurde?
Ich finde schade, dass wir mit dem Ausscheiden von Thomas de Maizière keinen Sachsen mehr an der Spitze eines Bundesministeriums haben. Wichtiger als Personalentscheidungen sind aber die Weichenstellungen im Koalitionsvertrag – und die sind größtenteils in Ordnung.

3. Befeuert nicht die Ankündigung, dass Martin Schulz ein Ministerium übernehmen wird, die Meinung, dass es mehr um Posten als um Inhalte geht?
Die Entscheidung der SPD, Martin Schulz zum Außenminister zu machen, ist eine Lachnummer. Schulz nimmt sich damit das letzte Stückchen Glaubwürdigkeit.

4. Glauben Sie, dass die SPD-Basis dem Koalitionsvertrag zustimmen wird?
Ich hoffe für die SPD, dass die Mitglieder vernünftig entscheiden. Käme es zu Neuwahlen, müsste die SPD bundesweit mit einem erzgebirgischen Ergebnis rechnen – also einstellig. Auch die FDP hätte Stimmverlusten. Wer sich zur Wahl stellt, der muss auch bereit sein, Verantwortung zu übernehmen.

 

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