An die Urnen!

Bild/Grafik: Fotolia, bluedesign

IHRE Stimme zählt!

Von Sven Günther
Region. Am Sonntag wird der neue Landtag von Sachsen gewählt. Rund 3,4 Millionen Menschen sind aufgerufen, mit zwei Stimmen die Zukunft des Freistaates mitzugestalten und zu entscheiden, welche Partei für Sachsen am besten ist.
Mit der ersten Stimme wählt man, welche Person den Wahlkreis in den nächsten fünf Jahren im Sächsischen Landtag vertritt. Die zweite Stimme wird einer Partei gegeben. Aus beiden Entscheidungen wird dann errechnet, welche Partei wie viele Sitze bekommt.
Seit der letzten Wahl 2014 hat die CDU 59 Sitze, die LINKE 27, die SPD 18, die AfD 14 und die GRÜNEN acht.

In den letzten Wochen haben Politiker aller Parteien um Stimmen geworben. Viele nutzten die Möglichkeit, die der WochenENDspiegel bot, für sich zu trommeln und provokante Fragen zu beantworten.

Die Interviews u.a. von Ministerpräsident Michael Kretschmer und anderen Spitzenkandidaten finden  Sie hier.

Einigkeit herrscht parteiübergreifend darin, dass betont wird, wie wichtig es ist, von seinem Wahlrecht Gebrauch zu machen. Auf www.wochenendspiegel.de äußern sich bekannte Sachsen aus Wirtschaft, Sport und Kultur, sagen, warum sie am Sonntag ihre Stimmen für Sachsen abgeben, um wirklich eine Stimme zu haben.

Benjamin Unger, Spitzenkoch (17 Punkte im Gault Millau) vom Hotel Blauer Engel (Restaurant St. Andreas) in Aue:
“Wählen zu gehen ist wichtig, weil man nur so die Chance hat, die Zukunft mitzugestalten. Wem man seine Stimme gibt muss jeder selbst abwägen und entscheiden.”

Foto: RME

Michael “Michl” Rostig, Sänger der Randfichten
“Meine Meinung: In einer Demokratie sollte man vom Wahlrecht Gebrauch machen, wenn man an der Gestaltung der Zukunft teilnehmen möchte. Andernfalls sollte man dann auch nicht über dies oder das monieren. In manchen anderen Ländern wäre man froh, wenn man so frei wählen könnte wie bei uns. Deshalb: Machts wie dr Holzmichl: Geht wählen.”

Foto: Randfichten

Hans-Joachim Wunderlich, Hauptgeschäftsführer IHK Chemnitz:
„In den vergangenen Jahren hat der Freistaat Sachsen erfolgreich umgesteuert. Alle Fragen, die die Wirtschaft berühren, stehen auf der Agenda unserer Landesregierung ganz oben. Mit einer hohen Wahlbeteiligung sollte dieser Weg fortsetzbar sein!“

Frank Wagner, Präsident der Handwerkskammer Chemnitz:
„Die Landtagswahl ist aus meiner Sicht besonders wichtig, weil dort die Politik gemacht wird, die sich am direktesten auf unseren Alltag auswirkt. Deshalb: Den 1. September dick im Kalender anstreichen. Wem die Demokratie am Herzen liegt, muss wählen gehen.”

Foto: HWK

Jens Weißflog, Skisprunglegende und Hotelier aus Oberwiesenthal
“Jeder hat das Recht mitzubestimmen, wie sich die politische Landschaft entwickelt. Nur wenn man zur Wahl geht kann man aktiv an der Demokratie mitwirken.”

Foto: privat

Walter Mennekes, Chef der Fa. Mennekes (u.a. Neudorf, Weltmarktführer Steckverbindungen, Stromzapfsäulen), Vize-Präsident Bayern München, Sponsor FC Erzgebirge Aue.
„Besser gut machen als schlecht reden! Ich setze auf Michael Kretschmer, ich kenne den. Keine Experimente. CDU.“

Foto: Mennekes

Stereoact, DJ Duo aus dem Erzgebirge (“Die immer lacht”):
“Auch wenn Politik und Party zwei verschiedene Dinge sind, ist das eine und auch das andere wichtig. Deshalb: Wer eine Stimme haben will, muss seine am Sonntag abgeben“!

Foto: Photoron

Prof. Dr.-Ing. Hans J. Naumann, Geschäftsführer von NILES SIMMONS:
„Die höchste Pflicht eines jeden Staatsbürgers ist es, an der Wahl teilzunehmen um damit die gewünschte Vertretung im Landtag zu bestätigen.“

Foto: Cindy Haase

 

Astrid Peiker, Geschäftsführerin der Gersdorfer Glückauf Brauerei:
“Ich gehe zur Landtagswahl. Für mich ist das ein Recht und eine Pflicht. Wenn man wählen geht, dann kann man für die Demokratie in unserem Land etwas tun und mit seiner Stimme die Weiterentwicklung von Sachsen beeinflussen.”

Foto: Glück-Auf-Brauerei

Helge Leonhardt (Präsident FC Erzgebirge Aue)
“Es ist wichtig, am Sonntag von seinem Wahlrecht gebrauch zu machen. Nur wer seine Stimme abgibt, hat auch eine Stimme bei der positiven Gestaltung Sachsens und des Erzgebirges.”

Foto: Birgit Hiemer

 

 

Gert Bauer (Geschäftsführer Bauer GmbH/Textilien)
Es ist nicht nur wichtig wählen zu gehen, sondern dabei auch seinen Verstand einzusetzen. Von irgendwelchen Gefühle und Emotionen sollte man sich dabei nicht maßgebend lenken lassen. Man muss schauen, wem man sein Vertrauen schenkt – wer nur redet und wer handelt .Wir wollen auch in Zukunft auf unsere Heimat stolz sein.”

Rüdiger Jurke (Manager FC Erzgebirge Aue)
“Ich kann nachvollziehen, dass viele Bürger politikverdrossen sind, da das Wort vor der Wahl oft mit den Taten der Politiker nach der Wahl  nicht übereinstimmt. Aber nicht wählen gehen, ist auch keine Lösung. Daher nächsten Sonntag zwei Pflichttermine erst zur Wahl und dann zum ersten Heimspiel des EHV Aue gegen Coburg. Also, wir sehen uns zweimal – hoffentlich!”

Foto: EHV AUE

Stefanie Hertel, Sängerin:
“Ich wünsche mir, dass sich die Sachsen, wie die Zuschauer meiner Shows, als eine Familie fühlen, zusammenhalten und sich achten. Gerade in Zeiten, in denen dieser Zusammenhalt  auf einem Prüfstein steht. Deshalb ist es wichtig, am Sonntag wählen zu gehen.“

Foto: Markus Schmuck

 

Dr. Sabine Wolfram, Leiterin smac:
„Diese Landtagswahl ist für mich als Leiterin eines Landesmuseums ganz besonders wichtig, da ich sicher stellen möchte, dass die verfassungsmäßig garantierte Freiheit der Künste und Wissenschaften weiterhin Gültigkeit hat.  Bei einem Rechtsruck in der Regierungsmehrheit sehe ich die Gefahr vehementer Etatkürzungen und Einflussnahme auf die inhaltliche Ausrichtung vieler sächsischer Kulturbetriebe. Mein Haus möchte den Bürgerinnen und Bürgern des Freistaats auch weiterhin die Möglichkeit bieten, Kulturen zu entdecken und Geschichte zu verstehen. Darum gehe ich wählen. Wählen zu dürfen ist ein hohes Gut.“

Foto: Laszlo Farkas

 

André Donath, Chef Turmbrauhaus:
„Die Demokratie in Deutschland ist ein hohes Gut und jeder sollte sein Grundrecht auf Mitbestimmung wahrnehmen. Jeder sollte selbst Verantwortung übernehmen und das Bestimmen nicht anderen überlassen. Geht wählen und bestimmt selbst, was im Lande laufen soll!“

Andre Donath. Foto: privat

Dr. Frederic Bußmann, Generaldirektor Kunstsammlungen Chemnitz:
„Ich gehe wählen, weil ich teilhaben will an der politischen Willensbildung. Unser Gemeinwesen beruht darauf, dass wir alle von diesem Recht Gebrauch machen, für das jahrhundertelang gekämpft wurde, und uns auf diese Weise in die politische Diskussion einbringen. Die demokratische Wahl ist die einzige legitime Form der Machtausübung des Volkes in unserer Republik, da will ich als politisch denkender Mensch mitmachen und mitgestalten! Wer nicht wählen geht, entzieht sich diesem Gespräch unter Demokraten und sollte sich nicht beschweren, wenn es anders läuft als sie oder er will.“

Foto: Birgit Zimmermann

 

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