Anerkennung zum Sächsischen Staatspreis für Baukultur geht zweifach an die Hochschulstadt

Das Medienzentrum der Hochschule Mittweida in der Bahnhofstraße 15 ist ein Bau, der polarisiert. Die Jury beurteilt das Gebäude als „ein aufregendes Spiel von Räumen der Begegnung inszeniert – Foyer, Treppenanlagen und Hauptsaal bilden ein attraktives Erlebnis“. Foto: Hochschule Mittweida

Das Medienzentrum der Hochschule Mittweida in der Bahnhofstraße 15 ist ein Bau, der polarisiert. Die Jury beurteilt das Gebäude als „ein aufregendes Spiel von Räumen der Begegnung inszeniert – Foyer, Treppenanlagen und Hauptsaal bilden ein attraktives Erlebnis“. Foto: Hochschule Mittweida

Mittweida. Am 6. November 2015 wurde der Sächsische Staatspreis für Baukultur verliehen. Das eingereichte Gemeinschaftsprojekt der Stadt Mittweida erhielt dabei eine Anerkennung.
Die Stadt Mittweida hat gemeinsam mit den Planern und Ausführern den Technikumplatz als Außengelände und das Kommunikations- und Informationszentrum „T9“ als Projekt eingereicht.
„Der ansteigende Technikumplatz mit dem Informationszentrum Mittweida ist eine städtebauliche Bereicherung mitten in der Stadt. Dieser grüne und zugleich städtische Platz mit seiner Ausrichtung auf das historische Technikum ist ein wahrer Ort der Begegnung.“ lautet die Begründung für die Prämierung.
Das Medienzentrum der Hochschule in der Bahnhofstraße 15 wurde ebenso mit einer Anerkennung bedacht. Hierzu wurde die Entscheidung wie folgt begründet: „Das Medienzentrum der Hochschule in Mittweida ist ein überzeugendes Bauwerk mit einer plastisch gestalteten Fassade in Terrazzooptik. Im Inneren wird ein aufregendes Spiel von Räumen der Begegnung inszeniert – Foyer, Treppenanlagen und Hauptsaal bilden ein attraktives Erlebnis.“
Das Staatsministerium des Innern, die Architektenkammer Sachsen und die Ingenieurkammer Sachsen hatten am 6. November in Dresden sechs Beiträgen im Wettbewerb um den von ihnen gemeinsam ausgelobten Staatspreis für Baukultur 2015 eine Anerkennung ausgesprochen. Die siebenköpfige unabhängige Jury unter Leitung des Frankfurter Architekten Prof. Michael Schumacher hat in diesem Jahr entschieden, keinen Staatspreis zu verleihen, sondern stattdessen die besten Beiträge mit einer Anerkennung auszuzeichnen. Diese setzten sich gegen 46 Mitbewerber durch. Die Auslobung des Preises, der alle zwei Jahre verliehen wird, stand unter dem Motto „Baukunst schafft Orte der Begegnung“. Dabei Beiträge gewürdigt, die gestalterisch wahrnehmbare, städtebauliche Werte innehaben. Durch ihre Funktionalität sollen diese die Kommunikation von Menschen fördern. Zugelassen sind Projekte, die in den letzten zehn Jahren in Sachsen errichtet worden und von Bauherr, Planer und Ausführer gemeinsam eingereicht wurden.

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