Arnaud Friedrich mit tollem IDM-Einstand

Arnaud Friedrich aus Limbach-Oberfrohna in der IDM am Lausitzring

Der 16-jährige Arnaud Friedrich aus Limbach-Oberfrohna feierte seinen erfolgreichen Einstand in der IDM am Lausitzring. Foto: rp

Sachsen. Der 16-jährige Arnaud Friedrich aus Limbach-Oberfrohna feierte am Wochenende bei den ersten beiden Läufen zur IDM Superbike einen sehr erfolgreicher Einstand.
Der Youngster, der in der Klasse Superstock 1000 für das Team penz13.com startet, kam in den ersten beiden Rennen zu mehr als respektablen Ergebnissen. In Lauf eins belegte Arnaud den Gesamtrang 21 und damit Platz 14 in der Klasse STK 1000. Damit holte er sich die ersten beiden Punkte der Saison. In Lauf zwei fuhr er wiederum auf den 21. Gesamtplatz. In seiner Klasse schrammte er jedoch knapp an erneuten Punkten vorbei. Er wurde auf dem 16. Platz gewertet.
„Im Training habe ich die Tipps meiner Team-­‐Kollegen aufgegriffen und mich ständig verbessert”, resümierte der junge Limbacher seinen IDM-Einstand. “Das Rennen mit den großen Jungs hat mir dann richtig Spaß gemacht.“

Am Dienstag, dem 19. April 2016 stellte das Team von penz13.com im Pressezentrum des VSZ „Am Sachsenring“ offiziell seinen Fahrer für die Internationale Deutsche Meisterschaft (IDM) in der Klasse Superstock 1000 vor.
Rico Penzkofer, Teamchef von penz13.com, sagte: „Für das erste Jahr mit Arnaud erwarten wir nicht zu viel. Es wird für ihn vor allem ein Lehrjahr werden, in dem es gilt mitzufahren, anzukommen und möglichst viel zu lernen.“ Der umtriebige Teamchef von penz13.com hat mehrere Eisen im Feuer. Das Team ist aber vor allem durch die Endurance-WM und das Road Racing sowie frühere Einsätze in der IDM bekannt.

Arnaud ist 2016 der jüngste Fahrer im Feld der IDM STK 1000. Mit seinen 16 Jahren benötigte er sogar eine Ausnahmegenehmigung, um dort starten zu dürfen. Das junge Talent fuhr 2015 im Rahmenprogramm der IDM im Yamaha R6 Dunlop Cup auf einen sehr achtbaren 5. Platz.
Vater und Manager André Friedrich, der am Sachsenring als Instruktor und Fahrsicherheitstrainer arbeitet, sagte zu den Aussichten für die 2016er Saison: „Wir werden sehen, wie es läuft. Es ist alles neu. Die Pirelli-Reifen sind neu. Das Bike ist schwerer und stärker. Außerdem ist die BMW voller Elektronik, die Arnaud erst einmal verstehen lernen muss. Aber das Team ist absolut spitze. Auch gehört die IDM neben der Britischen Superbike-Meisterschaft (BSB) zu den Top-Serien in Europa und ist hochprofessionell organisiert.“

Ich will in dieser ersten Saison erst einmal mitfahren und vor allem von den besten Fahrern lernen. Die Platzierungen sind 2016 vorerst noch zweitrangig“, sagte Arnaud zu den Zielen, dieer sich für die kommende Saison gesteckt hat. „Die Fahrer sind alles definitiv keine Nasenbohrer. Da sind schon ein paar sehr schnelle Leute dabei“, führte er weiter aus. „Aber ich will mich dieses Jahr dort bewähren. Und wenn ich konstant im Mittelfeld mitfahren kann, bin ich schon zufrieden.“

Der Auftakt am Lausitzring lässt für die Saison somit definitiv hoffen. Dieses Wochenende starten Arnaud Friedrich und sein Team bereits wieder in der IDM am Nürburgring.

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