Auch die letzte Halde verschwindet

Halde

Der erste Spatenstich (mit der Baggerschaufel) für die Flächensanierung der Halde fand am 28. Juni statt. Foto: Uwe Zenker

Bad Schlema. Das bis vor kurzem etwas wild wirkende, rund ein Hektar große Areal an der Prof. Rajewskistraße in Bad Schlema wird saniert. Bäume und Gehölz auf dem Wismut-Altstandort wurden bereits gerodet. Nun sollen gut 15.000 Kubikmeter des in Teilbereichen radioaktiv verseuchten Bodens abgetragen und zur Halde 371 in Alberoda gebracht werden. Sämtliche Überschuss und Abbruchmassen werden dabei fachgerecht entsorgt. Es folgen die Geländeregulierung, die Anpassung der Fläche an die vorhandene Infrastruktur und die Nutzungsbedingungen des Kurgeländes. Infos gubt es auch unter www.wismut.de

Startschuss für die Sanierung der Halde

Am 28. Juni fiel für diese Flächensanierung der Startschuss. Bürgermeister Jens Müller ist froh, dass nun endlich auf dieser Problemfläche etwas passiert. Da das Areal mitten im Kurzentrum liegt, gelten für die Baumaßnahme besondere Vorschriften. Baulärm in den Mittagsstunden zum Beispiel ist untersagt. Eine Reifenwaschanlage für Baufahrzeuge soll dafür sorgen, dass der Kurort nicht verdreckt.

Um das Projekt vorzustellen und eventuelle Fragen zu beantworten, gibt es am 5. Juli, 18 Uhr, im Gemeindesaal eine Bürgerversammlung.

 

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