Auer Niederlage gegen Braunschweig

 

Der Auer Louis Samson (l.) konnte die Niederlage auch nicht verhindern.

Der Auer Louis Samson (l.) konnte die Niederlage auch nicht verhindern.

Die Partie begann für die Auer wie sie nicht schlechter hätte beginnen können. Verteidiger Julian Riedel köpfte unter Bedrängnis den Ball auf Torhüter Martin Männel. Stürmer Dominik Kumbela erlief sich das Leder und spitzelte das Leder am herauseilenden Männel vorbei ins Tor. Der Schock saß bei den Veilchen tief.

Im Spielverlauf taten sich immer wieder Fehler auf. Vor allem viele Fehlabspiele hemmten den Auer Spielaufbau, so dass die Gäste immer wieder klärend dazwischen gehen konnten, um aus einer verstärkten Abwehr ihren Konterfußball aufzuziehen. Torchancen hatten die Lila-Weißen nur wenige. Wie etwa Pascal Köpke, der im der 14. Minute nach einer Ecke frei übers Tor köpfte. Bei einem Freistoß von Simon Skarlatidis musste Torhüter Jasmin Fejzic in höchster Not klären (28.).

Nach dem Wechsel ein Spiel auf ein Tor – auf das der Gäste, die sich nun immer mehr zurückzogen und nur noch gelegentlich vors Auer Tor kamen. Die Lila-weißen taten sich allerdings gegen die vielbeinige Abwehr sehr schwer und kamen kaum zu Torchancen. Wie etwa Souko, der in der 66. Minute aus 14 Meter knapp vorbei schoss.

Mit hohem läuferischem und kämpferischem Aufwand erreichten die Erzgebirger zwar ein spielerisches Übergewicht, konnten sich allerdings wieder einmal nicht belohnen. Die Stürmer hingen weitestgehend in der Luft. In der Schlussphase setzten die Hausherren alles auf eine Karte und die Braunschweiger hatten bei Kontern mehrfach Riesenchancen, um den Sack zuzubinden.

Erst in der 89. Minute brachte ein geschickter Heber von Kumbela die Entscheidung für den Spitzenreiter. Unterm Strich eine vermeidbare Niederlage, weil die Veilchen keineswegs schlechter waren. Das nächste Spiel des FC Erzgebirge Aue findet am nächsten Wochenende, Sonntag 13 Uhr, in Dresden statt.

„Wir hatten die klareren Torchancen und haben Charakter gezeigt. Der Gegner hat gut gespielt und uns alles abverlangt“, erklärte der Braunschweiger Trainer Torsten Lieberknecht.

„Wir müssen weiter machen und uns steigern. Vieles haben wir richtig gemacht. Durch das frühe Tor hatten wir Probleme. Mit dieser Leistung und dieser Moral werden wir unsere Punkte holen“, sagte Aues Trainer Pavel Dotchev.

Aue: Männel, Rizzuto (24. Kaufmann), Breitkreuz, Riedel, Hertner, Samson (77. Adler), Riese, Kvesic, Soukou, Skarlatidis (62. Nazarov) , Köpke.
Braunschweig: Fejzic – Ofosu-Ayeh, Decarli, Valsvik, Reichel – Omladic (66. Nyman), Moll, Schönfeld, Hernandez – Biada (46. Boland), Kumbela. Trainer: Torsten Lieberknecht.
Schiedsrichter: Schlager (Rastatt). Zuschauer: 8.050.

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