Auer Veilchen mit überzeugendem 2:0 Sieg

Aue. Die Gäste begannen wie die Feuerwehr und setzten die Auer unter Druck. Doch die erste Torchance besaß Nicky Adler, der in der zwölften einen Kopfball nur knapp neben das Gehäuse setzte. In der 29. Minute machte es der ehemalige Sandhausener besser und erzielte die Auer Führung. Pascal Köpke war im Strafraum zu Fall gebracht worden, der Schiedsrichter ließ Vorteil laufen und Adler traf aus acht Meter. Danach steigerten sich die Lila-Weißen und setzten immer mehr Akzente nach vorn.

Köpke baute in der 40. Minute die Auer Führung aus und wieder tat sich ein Sandhäuser als Vorbereiter hervor. Karl will den Ball zurückköpfen und bedient Köpke mustergültig. Der Angreifer sprintete alleine auf Torhüter Knaller zu, bewahrte die Nerven und vollendete präzise und hoch ins Eck.

Nach dem Seitenwechsel versuchten die Gäste noch einmal alles, um wenigstens einen Punkt mitzunehmen. Doch die Veilchen standen gut im Raum und versuchten über Konter zum einem weiteren Torerfolg zu kommen. Dass wäre ihnen um ein Haar in der 58. Minute durch Adler gelungen. Völlig frei köpfte der Stürmen die Kugel auf den Torhüter. Und nur eine Minute danach erlief sich der schnelle Köpke erneut einen Rückpass und konnte gerade noch in letzter Sekunde geblockt werden. Schließlich vernaschte in der 75. Minute der Sohn des Nationaltrainers erneut seinen Gegenspieler, passte auf Christian Tiffert, der aus 16 Meter das Leder an die Latte schlenzte.
„Wir haben sehr konzentriert und mannschaftsdienlich gespielt. Das zeichnet unser Spiel derzeit aus“, resümierte Aues Kapitän Martin Männel.
„Wir wollten die Auer früh stören. Das ist uns sehr gut gelungen. Aus dem Nichts bekamen wir dann das 0:1. Und über das zweite Tor brauchen wir nicht zu reden. Der Sieg geht für Aue in Ordnung. Er war hoch verdient“, sagte der Gäste-Trainer Kenan Kocak.
„Ich glaube auch, dass der Sieg verdient war. Wir hatten zwar anfangs ein paar Probleme. Meine Jungs haben aber immer wieder versucht, guten Fußball zu spielen. Wir hatten dann immer mehr Ballbesitz, wurden immer besser und profitierten von den Fehlern des Gegners. Wenn man in der zweiten Halbzeit nur das Ergebnis verwaltet, ist dies gefährlich. Die Truppe hat 90 Minuten gekämpft und dabei auch noch guten Fußball gespielt“, erklärte Aues Trainer Pavel Dotchev.

Ein höherer Sieg der Erzgebirger war durchaus möglich. Die Gäste waren zwar stets um eine Korrektur bemüht, doch vor dem gegnerischen Tor offenbarten sie große Mängel, so dass der Auer Sieg zu keiner Zeit in Gefahr geriet.
Aue: Männel, Rizzuto, Breitkreuz, Riedel, Hertner, Tiffert, Riese, Kvesic (83. Samson), Soukou, Adler (68. Nazarov) , Köpke (88. Handle). Trainer: Pavel Dotchev.
Zuschauer: 7.650.

Tor für den FC Erzgebirge Aue. Jubel beim Torschützen Nicky Adler (rechts) und Christian Tiffert. Foto: Stefan Unger

Tor für den FC Erzgebirge Aue. Jubel beim Torschützen Nicky Adler (rechts) und Christian Tiffert. Foto: Stefan Unger

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