Auf Augenhöhe im Gespräch

Martin Dulig während seiner Küchentischtour in Limbach-Oberfrohna.  Foto: Julian Hoffmann 

Limbach-Oberfrohna. Zur 23. Veranstaltung der so genannten Küchentischtour lud  der SPD-Landesvorsitzende und stellvertretende Ministerpräsident des Freistaates Sachsen Martin Dulig in Limbach-Oberfrohna. Zahlreiche Besucher nutzten die Chance um mit ihm und der SPD auf Augenhöhe ins Gespräch zu kommen. „Der Küchentisch ist meine Einladung an die Menschen in Sachsen, den Gesprächsfaden mit mir und der SPD aufzunehmen. Mir geht es dabei nicht darum, vorgefertigte Antworten zu geben oder einfache Lösungen zu präsentieren. Ehrliche Gespräche, schwierige Fragen und ein Austausch auf Augenhöhe – dafür steht mein Küchentisch“, so Dulig über die Tour.

Seit der Landtagswahl 2014 ist Dulig mit seinem Küchentisch in Sachsen unterwegs, um Vertrauensarbeit zu leisten. Dass dies erfolgreich sein kann, zeigte sich einmal mehr bei der Küchentischtour in Limbach. Neben Dulig hatten die SPD-Landtagsabgeordnete und Stadträtin Iris Raether-Lordieck, der Bundestagskandidat der SPD Ronny Kienert und Evelin Ogonowski vom Bunten Bürgerforum für Demokratie Platz genommen, um etwa über die Zukunftschancen der Jugend im Landkreis, den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs oder über erlebte Ungerechtigkeiten der Nachwendzeit zu diskutieren.

Dulig zeigte sich nach der Veranstaltung zufrieden: „Es freut mich, dass sich nach den Tourstopps in Taucha und Werdau in den vergangenen Wochen, erneut wieder zahlreiche Menschen um meinen alten Küchentisch versammelt haben. Die Themen, die wir am Küchentisch diskutieren, sind so unterschiedlich und individuell wie die Städte, die wir besuchen. Eines haben jedoch alle Veranstaltungen gemeinsam: es gibt Gesprächsbedarf in Sachsen. Und die meisten Menschen, die zu uns kommen sind dankbar, für dieses Gesprächsangebot, auch wenn wir an einem Abend nicht alle Fragen beantworten können und auch nicht immer einer Meinung sind.“ Die Küchentischtour kann durchaus als Innovation gelten und stößt inzwischen auf Interesse auch außerhalb Sachsens. Trotz des öffentlichen Charakters der Veranstaltungen erzeugt der SPD-Landeschef an seinem Küchentisch eine persönliche Atmosphäre, die einen echten Austausch auf Augenhöhe erst ermöglicht.

Bis 2018 sind noch weitere derartige Bürgerdialoge am Küchentisch geplant – in jedem Fall eine gute Gelegenheit um den Gesprächsfaden mit der Politik nicht zu verlieren. jh

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