Auf der Flucht baden gegangen

Der Tatort: Hinterm Rosengarten sprangen die Männer in die Chemnitz. Foto: google maps

Renault-Fahrer flüchtet vor Polizei

Chemnitz. Spektakuläre Szenen mitten in der Stadt am Dienstag (31. März). Es ist 19.15 Uhr als Polizisten einen Renault in der Markersdorfer Straße anhalten wollen. STOP! Allgemeine Verkehrskontrolle.

Doch der Fahrer gibt plötzlich Gas, rast über die Wolgograder Allee, Arno-Schreiter-Straße, Dittersdorfer Straße und Robert-Siewert-Straße davon – der Streifenwagen mit Blaulicht und Sirene hinterher. Mehrfach wird der Fahrstreifen gewechselt. Rote Ampeln spielen keine Rolle! Autos bremsen, müssen ausweichen, um Kollisionen zu vermeinden. Weiter geht die Jagd über die Wladimir-Sagorski-Straße, Helbersdorfer Straße bis in den Stumpf der Gluckstraße.
Dort ist Schluss! Die Beamten sehen, wie zwei Männer aus dem Renault springen, in den Stadtpark rennen und in die Chemnitz steigen. Durch das hüfttiefe Wasser waten sie zum anderen Ufer. Der Fahrer, ein 47-jähriger Deutscher, sinkt dort erschöpft zusammen, kommt zurück und ergibt sich den Polizisten. Sein Beifahrer ist fitter, entkommt in Richtung Heinrich-Lorenz-Straße.
Warum der 47-Jährige flüchtete, stellt sich schnell heraus. Er stand unter Drogen, hatte keine Fahrerlaubnis und benutzte den Renault unbefugt. Die Ermittlungen zum Beifahrer laufen.

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