Auseinandersetzungen mit der Polizei nach Fussballspiel

Aue. Nach Ausschreitungen und Angriffen auf Polizeibeamte (unter anderem mit Feuerwerkskörpern) nach dem Spiel in Aue, fanden Durchsuchungsmaßnahmen der Polizei in Lößnitz statt. Nachdem die Fans die Polizeisperre durchbrochen hatten begann eine Hetzjagd die in Lößnitz nahe eines Modeshauses endete. Hier hat man Fans aufgegriffen und „gekesselt“.

Mit Lautsprecherdurchsagen wurde den Fans erklärt, dass sie des Landfriedensbruchs, Körperverletzung und Angriffe auf Polizeibeamte beschuldigt werden. Mehrere Hundertschaften der Polizei waren im Einsatz. Jeder der ca. 100 Fans wurde durchsucht und die Personalien aufgenommen. Der Verkehr kam dadurch in und um Lößnitz zum erliegen. Die Maßnahme der Polizei dauerte ca. 4 Stunden. Unterstützt wurden die Beamten vom THW welches zum Ausleuchten vor Ort war.

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Pressemitteilung der Polizei dazu:

Aue – Tätlichkeiten nach dem Fußballspiel

Am Freitagabend fand das Fußballspiel des FC Erzgebirge Aue gegen den 1. FC Energie Cottbus im Sparkassen-Erzgebirgsstadion in Aue statt. Während des Spiels wurde im Block der Gästefans Pyrotechnik abgebrannt, sodass es zu einer Spielunterbrechung kam.

Um nach dem Spiel die Fantrennung zwischen den beiden Fanlagern zu gewährleisten forderte man die Gästefans mit einer Lautsprecherdurchsage durch den Stadionsprecher auf, nach dem Spielende noch etwas im Bereich des Stadions zu verweilen. Im Ausgangsbereich des Stadions kam es dann zu massiven Angriffen auf die eingesetzten Polizeibeamten, von denen fünf leicht verletzt wurden. In diesem Zusammenhang kam es zur Detonation eines Sprengkörpers. Dabei wurde eine Scheibe eines Polizeifahrzeuges beschädigt. Die Polizisten setzten bei der Auseinandersetzung, bei der Steine und Flaschen geworfen wurden, Pfefferspray und Schlagstock ein.

Auf einem Parkplatz in Lößnitz stellte man dann im Anschluss die Personalien von 139 Personen fest, die im Verdacht stehen an den Auseinandersetzungen beteiligt gewesen zu sein. 
Die Ermittlungen dauern an.

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In der 50. Minute zündeten Chaoten im Gästebock Bengalos.
Foto: Birgit Hiemer

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