Ausflugtipp: Florian Eisath stellt sich neuen Herausforderungen

Weltcup ade-Willkommen im Carezza-Kinderland: Florian Eisath stellt sich neuen Herausforderungen. Foto: Jürgen Meinert

Man sieht es Florian Eisath nicht auf den ersten Blick an, dass der gebürtige Südtiroler von der Moseralm mitten im Skigebiet Carezza über 15 Jahre kräftig im alpinen Weltcupzirkus mitmischte und gerade in seinem letzten aktiven Jahr auch seinen größten Erfolg mit einem dritten Platz beim Riesenslalom in Alta Badia einfuhr.
Das ändert sich sofort, wenn man mit ihm ein paar Schwünge auf den breiten, bestens präparierten Pisten unterhalb des Rosengartenmassiv zwischen Karerpass und Kölner Hütte absolviert!

Seit April letzten Jahres hat er nun die Rennski in die Ecke gestellt und widmet sich neuen Herausforderungen, die nicht minder anspruchsvoll sind.
Mit dem Einstieg ins Management Carrezza Dolomites tritt er in die Fußstapfen seines Vaters Georg Eisath, der vor mehr als 10 Jahren einen großen Teil der in wirtschaftliche Schieflage geratenen Liftanlagen übernahm und an die Herausforderungen des neuen Jahrhunderts anpasste.

Es ist sicher auch eine Vision von Florian Eisath, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, unterhalb des Unesco Weltkulturerbes Rosengarten Besuchern und Gästen den besten Urlaub ihres Lebens zu ermöglichen. Viel ist inzwischen schon errreicht worden im Familien-Urlaubsgebiet Carezza. Drei Kinderländer sperren täglich für die Jüngsten ab 2 Jahre auf und bescheren Kindern und Eltern erlebnisreiche Tage. So wird eine neue Kabinenbahn als Ersatz für den ausgedienten 2-er Sessellift hinauf zur Kölner Hütte diesen hochalpinen Bereich ganzjährig nicht nur Skifahrern und Snowbordern erschliessen, sondern auch Bikern, Wanderern und Familien mit Kindern sowie Behinderten die Möglichkeit bieten, die großartige Bergwelt der Dolomiten aus nächster Nähe zu erleben.

Der sensible und nachhaltige Umgang mit der Natur zeigt sich bei der Herangehensweise des Südtirolers bei der Planung und Umsetzung der Wege- und Pistenplanung für die Zukunft. So sollen nicht immer mehr Trails und Wanderwege oder Pistenkilometer hinzukommen, sondern mit weniger Aufstiegen und intelligenter Planung auch diese neu kanalisiert werden .

Gespannt sein darf man, ob die Vision von Florian Eisath mit der Schaffung einer Seilbahnverbindung vom Fassatal zum Karerpass aufgeht. Dies würde besonders die in der Sommersaison überlastete Passstraße entlasten und gleichzeitig Synergieeffekte für die Nachbargemeinden Fassatal und Karersee bringen.

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