Autorin stellt Roman vor

 

Eleonora Hummel wird am 15. Januar in der Lichtensteiner Bibliothek eine Romanlesung durchführen. Foto: Veranstalter

Eleonora Hummel wird am 15. Januar in der Lichtensteiner Bibliothek eine Romanlesung durchführen. Foto: Veranstalter

Lichtenstein. Einen authentischen Stoff hat die Autorin Eleonora Hummel in ihrem Roman „In guten Händen, in einem schönen Land“ verarbeitet. Diesen stellt sie am 15. Januar (Freitag) um 19:30 Uhr in der Stadtbibliothek Lichtenstein vor. Dabei geht es um das Schicksal einer ukrainischen Schauspielerin, die Jahre der Qual in einem kasachischen Lager überlebt.

Die kleine Vika weiß, dass ihre Mutter etwas Schlimmes getan haben muss und deshalb nicht bei ihr sein kann. Aber warum ihre Mutter Olessia eine halbe Ewigkeit im russischen Arbeitslager verbringt, das sagt ihr niemand. Nicht die Erzieherinnen im Kinderheim, und auch nicht Nina. Obwohl die es wissen müsste. Sie war ja selbst im Gulag, kam nur früher frei, hat Vika gefunden und liebt sie jetzt. Olessias Chancen stehen schlecht, als auch sie 1958 endlich entlassen wird. Wer würde ihr noch ein Kind anvertrauen? Doch sie kämpft um Vika.

Eleonora Hummel, 1970 geboren, entstammt einer Familie von Russlanddeutschen, die nach Kasachstan deportiert worden war. 1982 siedelte die Familie nach Dresden über. Bereits mit 10 Jahren begann sie Prosa zu schreiben. 2005 erschien ihr Debütroman, in dem sie die Vorgeschichte dieser Übersiedlung verarbeitet, 2013 dann der bewegende Roman, den sie in Lichtenstein vorstellt. Eleonora Hummel hat mehrere Auszeichnungen erhalten, unter anderen den Adelbert-von-Chamisso-Förderpreis.

Karten gibt es in der Stadtbibliothek, Am Mühlgraben 3, Tel.: 037204/2551, Fax: 037204/72670, E-Mail: . kh

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