Azubis dringend gesucht – 2200 Leerstellen

In wenigen Wochen beginnen die Sommerferien und noch immer haben 8.400 Jugendliche keinen festen Ausbildungsplatz. Gleichzeitig sind noch 10.600 Lehrstellen unbesetzt. Foto: pixabay.com

Azubis verzweifelt gesucht!

Sachsen. Den Unternehmen im Freistaat fällt es immer schwerer, geeignete Azubis zu finden. Statt Lehrstellen gibt es Leerstellen! Wenige Wochen vor den Sommerferien sind 10.600 Ausbildungsplätze nicht besetzt. 8400 Mädchen und Jungen haben noch keinen Vertrag unterschrieben.

Die Bundesarbeitsagentur Chemnitz ermutigt Schulabgänger. Sprecher Frank Vollgold: “Deshalb sollten sich alle Jugendlichen an die Berufsberatung der Jugendberufsagentur wenden und aktiv um Hilfe und Unterstützung bitten. Die Berufsberater helfen kurzfristig bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz.”

Das Motto: „Nicht ohne Lehrvertrag in die Sommerferien – jetzt #Ausbildungklarmachen!

Die Wunschberufe der Jugendlichen sind seit vielen Jahren unverändert. So entscheiden sich viele junge Menschen, die heute noch auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz sind, für eine Ausbildung zum

1. Verkäufer (939)
2. Kaufmann im Einzelhandel (448)
3. Kfz.mechatroniker – PKW-Technik (423)
4. Kaufmann/-frau – Büromanagement (304)
5. Fachlagerist (296)
6. Tischler (181)
7. Friseur (179)
8. Koch (170)
9. Fachinformatiker-Anwendungsentwicklung         (167)
10. Verwaltungsfachangestellter – Kommunalverwaltung (143)

Vollgold rät: “Gute Chancen auf einen Lehrvertrag gibt es in Berufen, in denen die interessierten Bewerber rar sind. So stehen zum Beispiel für die Berufe Fachverkäufer, Speditionskaufmann, Werkzeugmechaniker, Konstruktionsmechaniker oder Restaurantfachmann jedem Bewerber mehr als fünf freie Lehrstellen gegenüber.”

Ein weiterer Tipp: Deshalb sollten Jugendliche zu ihrem Wunschberuf auch Alternativen entwickeln. Oft liegt der Schlüssel für einen erfolgreichen Berufseinstieg direkt vor der Tür, zum Beispiel hinter einer ungewohnten Berufsbezeichnung oder in einem kleinen oder weniger bekannten Betrieb.

Gründe, warum es mit der Beziehung Lehrling/Firma nicht klappt:

1. Regionale Unterschiede (Bewerber in Dresden und Ausbildungsstelle in Plauen)
2. Anforderungsprofil der Betriebe passt nicht zu Leistungen der Jugendlichen
3. Wunschberufe und Ausbildungsangebote passen in der Anzahl nicht zusammen

In welchen Regionen die meisten offenen Stellen zu finden sind, erfahren Sie hier:

Lehrstellen-Statistik

 

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