B 95 wieder dicht!

Gerade wurde die B 95 zwischen Morgensonne und Bärenstein wieder freigegeben – jetzt kommt die nächste monatelange Sperrung! Symbolbild: pixabay.com

Die Böschung! B 95 wieder dicht

Bärenstein. Vom 13. Juli bis voraussichtlich Ende November wird an der B 95 in Bärenstein in einem ersten Bauabschnitt eine Böschungssicherung errichtet. Dafür wird die B 95 / Oberwiesenthaler Straße im Bereich der Hausnummern 20 bis 34 voll gesperrt.

Nachdem die Sperrung im Winter aufgehoben wird, folgt mit dem 2. Bauabschnitt von März bis Juli 2021 eine erneute Vollsperrung.

Das Landesamt für Straßenbau und Verkehr: „Die bisher bestehende Böschung weist Standsicherheitsprobleme auf und wird künftig durch einen circa 300 Meter langen, auf Kleinbohrpfählen gegründeten Stahlbeton-Randbalken gesichert. Den oberen Abschluss des Stahlbetonbalkens bildet eine Kappe mit aufgesetztem Füllstabgeländer. Weiterhin wird über die gesamte Länge des Baufeldes die bestehende Fahrbahn erneuert.

Die Umleitung führt in beiden Richtungen über die Richterstraße nach Cranzahl und auf der S 266 durch Neudorf bis Hammerunterwiesenthal.

Betroffen sind: Hoch- und Tiefbau Hering, Friseursalon „Hairlights“, Kleine Kramkiste, Firma Locker, Post-Agentur Zahm, Kfz-Werkstatt Groß, Reisecenter Kühnert, Konditorei & Café Neubert, Blumenkörbchen Simon, GbR Kempf & Eberhardt Unnor Lodn, Tattoostudio Bad-Lines, Podologie Catrin Grund, Ergotherapiepraxis Gall.

Die Kosten des Bauvorhabens belaufen sich auf rund 960.000 Euro. Sie werden von der Bundesrepublik Deutschland getragen.

HINTERGRUND
Das Landesamt für Straßenbau und Verkehr ist auch in Zeiten der Corona-Krise ein zuverlässiger Auftraggeber für die regionale Wirtschaft. Für den Staatsstraßenbau im Freistaat Sachsen stehen in diesem Jahr rund 126 Millionen Euro zur Verfügung, für die Bundesstraßen und Autobahnen weitere 337 Millionen Euro. Trotz Corona-Krise und erschwerten Arbeitsbedingungen verliefen und verlaufen unsere Auftragsvergaben termingerecht. Seit Jahresbeginn haben wir bereits rund 115 Millionen Euro durch Aufträge vertraglich gebunden. Rund zwei Drittel des Auftragsvolumens bleiben dabei im Freistaat Sachsen. Alle Aufträge des LASuV für Bau-, Liefer- und Dienstleistungen rund um den Brückenbau, Straßen- und Radwegbau bzw. deren Sanierung werden grundsätzlich in Fachlosen und – wo sinnvoll – in Bauabschnitte bzw. Teillose unterteilt, um auch kleinen und mittelständischen Baufirmen aus unserer Heimat die Möglichkeit zu eröffnen, sich entsprechend ihrer Leistungsfähigkeit an unseren Ausschreibungen zu beteiligen.

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