“bau1haus” heißt neue Ausstellung im smac

Jean Molitor vor einem seiner 50 Bilder. Insgesamt hat er auf seinen Reisen um die Welt mehr als 350 Bauwerke abgelichtet. Foto: Cindy Haase

Chemnitz. Die Vernissage zu einer neuen Ausstellung findet heute Abend im Staatlichen Museum für Archäologie Chemnitz (smac) statt. Unter dem Titel “bau1haus  – Die Moderne in Chemnitz und der Welt” zeigt der Berliner Fotograf Jean Molitor 50 Fotografien, die architektonische Zeugnisse der Klassischen Moderne sind. Ab morgen sind die Werke bis einschließlich 12. Mai 2019 anlässlich des Jubiläums 100 Jahre Bauhaus im Foyer des smac zu sehen.

Entstanden sind  in den letzten zehn Jahren über 350 Fotos in den unterschiedlichsten Ecken der Erde – Russland und Kongo seien nur exemplarisch genannt. Auch in Chemnitz war Molitor 2018 mehrmals, um Bauwerke abzulichten.  “Für mich war vorher alles Bauhaus, was runde Ecken hat”, verrät der Fotograf beim Termin in Chemnitz lachend. Doch er ließ sich im Zuge seiner Arbeiten eines besseren belehren. Denn auch das smac, das als Kaufhauses Schocken von Erich Mendelsohn entwurfen wird, hat zwar eine halbrunde Form, gehört auch zur Moderne, ist aber kein klassischer Bauhaus-Stil.

Alle ausgestellten Bilder des studierten Fotografen Jean Molitor sind im Querformat und in schwarz-weiß gehalten. “Es geht um das Westentliche”, verrät er seine Intentionen. Deswegen habe er nicht nur auf Farbe sondern auch auf Menschen verzichtet. “Die Architektur soll im Mittelpunkt stehen”, sagt er.

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