Bekannte Fernsehschauspieler und heiße Sambarhythmen sorgen bei der 17. Sachsen Classic für Stimmung

Vor dem Automobilmuseum in Dresden. Links: Joachim Breuninger, Chef vom Automobilmuseum Dresden. Rechts: Harald Koepke, Organisationsleitung der Sachsen Classic. Foto: Daniel Unger

Dresden. Am Donnerstag startet die Sachsen Classic in Dresden. Bereits zum 17. Mal macht sich das längste Automobilmuseum Sachsens auf den Weg: Bis zum Samstag, den 24. August lädt es zur Zeitreise in längst vergangene Epochen der Mobilitätsgeschichte ein. Rund 180 Klassiker und Youngtimer bis Baujahr 1999 nehmen an drei Tagen insgesamt rund 580 Kilometer unter die Räder. Hübsche Marktplätze und malerische Routen, oft gesäumt von Zuschauerspalieren, verleihen dieser traditionsreichen Rallye der Motor Presse Stuttgart ihr ganz spezielles Flair.

Darauf freuen sich auch die beiden Schauspieler Hinnerk Schönemann und Johann von Bülow. Schönemann startet mit dem mehrfachen deutschen Rallyemeister Peter Göbel in einem offenen Porsche 911 Carrera 3.2 Speedster (Baujahr 1988) aus dem Porsche Museum in Zuffenhausen. Von diesem Auto wurden insgesamt nur 181 Exemplare gebaut. Von Bülow genießt die Rallye ebenfalls in einem offenen Auto: Er ist in einem Škoda Felicia (Baujahr 1960) unterwegs, dem Traumwagen der DDR.

Ganz besonders interessante und seltene Klassiker schickt Volkswagen auf die Zeiteise durch den Freistaat. Die Sammlung von VW Classic bereichert das Starterfeld mit sportlichen Coupés, die Autostadt aus Wolfsburg erweitert die Bandbreite mit vier VW-Raritäten: dem SP2 (Baujahr 1976), dem Gurgel X-12 TR (1978), dem Brasilia (1980) – alles VWs aus Brasilien – und einem VW T2 Sambabus, passend zu den hochsommerlichen Temperaturen während der Sachsen Classic.

2019 zeigt sich die Route mit vielen neuen Highlights: Gestartet wird am 22. August in Dresden am Internationalen Congress Center direkt am Elbufer. Der erste Tagesabschnitt führt zur Bob- und Rennschlittenbahn Altenberg und in das Uhrmacher-Zentrum Glashütte im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. Am zweiten Tag (23. August) zieht das rollende Automobilmuseum von Dresden weiter nach Westen. Die Durchgangsstationen sind Radeberg, Gröditz, Torgau, Bad Düben, Delitzsch und Krostitz. Das Zielportal steht auf dem Gelände des Porsche-Werks in Leipzig.

Dort beginnt auch der Finaltag (24. August) mit einer Wertungsprüfung auf der abgesperrten Porsche- Strecke. Von dort führt die Schleife über die Rotkäppchen-Sektkellerei und Freyburg zum Ziel der 17. Sachsen Classic im Zentrum von Leipzig. Auf dem Simsonplatz direkt vor dem Bundesverwaltungsgericht werden die rund 180 Teams im Ziel erwartet.

Die Sachsen Classic präsentiert eine einzigartige Schau der Automobilgeschichte im Freistaat: grandiose Vorkriegsautos einst hoch angesehener Marken wie Alvis, Bentley, Horch, Invicta, Packard oder Talbot –mal sportlicher Roadster, mal chromblitzendes Luxus-Cabriolet. Es folgen die robusten Alltagsautos, diefrüher in Ost und West als Familienkutschen dienten, wie VW Käfer, Trabant, Wartburg oder Škoda Octavia.Ferrari und Maserati bereichern das Feld eleganter Autos der Marken Mercedes, Jaguar, Porsche und VW Karmann Ghia.

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