Bergbauerlebnistage im Freiberger Museum

Familienführung und Huthaus basteln am Sonntag, 2. Juni

Die Bergbauerlebnistage im Erzgebirge sind am kommenden Sonntag, 2. Juni. Auch das Freiberger Stadt- und Bergbaumuseum bietet zu den Erlebnistagen verschiedene Mitmach-Angebote an.
Um 14 Uhr wird eine Familienführung durch die gerade eröffnete Sonderausstellung „Mythos Atom“ angeboten. Groß und Klein begeben sich dabei nicht nur auf die Spuren von Radioaktivität und dem Umgang mit den Hinterlassenschaften der Atomindustrie, sondern kommen auch der Geschichte der Wismut im sächsischen und böhmischen Erzgebirge näher.
Auch für Kreative ist ganztägig etwas dabei: In der Aktion „ein Bild – ein Laut“ gibt das Publikum stummen Bildzeugen von über und unter Tage ein Geräusch, einen Klang, eine Stimme. Darüber hinaus können Kinder ihr eigenes Huthaus basteln oder mit Papier und Schere tolle Bergmanns-Outfits an der Kleiderpuppe designen.
Die neue Fotobox schießt, wer will, auch gleich noch das passende Erinnerungsfoto – passende Accessoires für das originale Bergbaugefühl stellt das Museum zur Verfügung.
Und wer keine Lust auf Action hat, der schaut sich den ganzen Trubel einfach von den gemütlichen Leseecken der neuen ZEITreiseRäume aus an.
Das 1861 vom Freiberger Altertumsverein gegründete Stadt- und Bergbaumuseum präsentiert seine hochkarätigen Sammlungen im ehemaligen Domherrenhof. Dieser zählt zu den schönsten spätgotischen Profanbauten der Silberstadt Freiberg. Einzigartig sind die Ausstellungen mit Meisterwerken bergbaulicher Kunst sowie spätgotischer Sakralkunst Obersachsens. Zu den Höhepunkten zählen Gemälde von Lucas Cranach d.J., der älteste Schwibbogen der Welt, einmalige Goldschmiede-kunst und die ältesten Bergbauschnitzereien Sachsens. In wechselnden Sonderausstellungen widmet sich das Museum nicht nur historischen Kontexten sondern thematisiert auch Geschehnisse der Zeitgeschichte.

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