Berggeister aus der Backröhre

Freiberger Museum präsentiert passend zum Winter ein Online-Angebot, das Lust zum Nachahmen machen soll

Das Stadt- und Bergbaumuseum Freiberg veröffentlicht sein erstes Backrezept: aktuell steht das Berggeister-Rezept unter www.museum-freiberg.de zum Download bereit. Dabei entstehen aus Eiweiß, Puderzucker und ein paar weiteren Zutaten leckere „Berggeister“, die schneeweiß perfekt zur winterlichen Jahreszeit passen. Was Berggeister mit Freiberg zu tun haben und wie Kobolde zu ihrem Namen kamen, erklärt das Rezept gleich mit.
Wer seine Backergebnisse mit einem Foto dokumentieren will, kann sich gerne an das Museum wenden: Einreichungen nimmt das Museum per E-Mail an entgegen. Die Fotos werden auf der Website des Museum gesammelt. Wer keine Gelegenheit zum Download des Rezeptes hat, kann sich auch gern im Museum melden. Dann wird das Rezept auf einem anderen Weg übermittelt.
Das Stadt- und Bergbaumuseum Freiberg ist aktuell zwar geschlossen, möchte sich aber dennoch mit Online-Angeboten seinen Besuchern weiter bei einem digitalen Museumsbesuch präsentieren und erreichbar sein. Bereits 2020 gab es erste Online-Angebote zum Weltkindermaltag und zum Kreativwettbewerb „Klecks mal!“ Besucher können auch an einem virtuellen 360-Grad-Rundgang auf der Museumswebsite teilnehmen oder das „Depotgeflüster“ verfolgen. Unter dem Hashtag #closedbutopen – geschlossen aber dennoch geöffnet – präsentieren zahlreiche Museen ihre Sammlungen und Ausstellungen der Öffentlichkeit. Initiiert wurde die Initiative, unterstützt vom Deutschen Museumsbund, vom Kunstmuseum Moritzburg Halle. Der Hashtag hat sich inzwischen deutschlandweit in der Museumslandschaft verbreitet.
Das Stadt- und Bergbaumuseum Freiberg bleibt bis einschließlich 28. Februar geschlossen. Die im Februar geplanten Veranstaltungen im Begleitprogramm zur Sonderausstellung „Vom Gnadengroschen zur Rentenformel“ müssen daher vorerst abgesagt werden. Dazu gehören der Vortrag „Ad Fontes! Quellen zur Sozial- und Wirtschaftsgeschichte im Bergarchiv Freiberg“ (ursprünglich 24. Februar) und die Finissage (ursprünglich 28. Februar).

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