Berlin, Berlin – Carolin Bachmann sitzt in Berlin

Carolin Bachmann (AfD, Wahlkreis Mittelsachsen). Foto: AfD

Fragen abseits der Politik

Sie sind die Neulinge, erstmals gewählt in den Deutschen Bundestag. Acht Politiker aus Südwestsachsen sind unsere neuen Stimmen in Berlin. Der WochenENDspiegel wollte wissen, wie sie sich in der Hauptstadt eingerichtet haben, stellte Fragen abseits der Politik.

Hier antwortet Carolin Bachmann (AfD, Wahlkreis Mittelsachsen)

WOCHENENDSPIEGEL:
Was war Ihre erste politische Amtshandlung in Berlin?
CAROLIN BACHMANN:
Zwar nicht meine erste, dafür für mich persönlich meine bisher wichtigste Amtshandlung in Berlin war, gegen die Impfpflicht und damit für die Freiheit der Bürger zu stimmen.

WOCHENENDSPIEGEL:
Wie groß ist Ihr Büro?
CAROLIN BACHMANN
Aktuell befinde ich mich in einem sehr schönen Übergangsbüro, der Umzug in das eigentliche findet erst im neuen Jahr statt.

WOCHENENDSPIEGEL:
Gibt es ein Stück Heimat in Ihrem Büro?
CAROLIN BACHMANN:
Nein, gibt es nicht – ich trage die Heimat im Herzen. Tatsächlich hatte ich noch nie Persönliches in meinem Büro, da ich dort arbeite. 2022 werde ich wohl einen Fotokalender mit meiner Familie aufstellen.

WOCHENENDSPIEGEL:
Wie finden Sie das Essen in der Bundestags-Kantine oder gehen Sie zum Imbiss um die Ecke?
CAROLIN BACHMANN:
Weder noch, ich bringe mir mein Essen i.d.R mit oder hole mir nur einen kleinen Salat.

WOCHENENDSPIEGEL:
Was kostet ein durchschnittliches Gericht?
CAROLIN BACHMANN:
Ein durchschnittliches Gericht kostet gemäß Speiseplan zwischen 3,50 € und 8,50 € und ist sehr hochwertig und abwechslungsreich. Viele Eltern würden sich sicherlich über qualitativ hochwertiges Essen zu solch einem geringen Preis für Ihre Schützlinge freuen; bedenkt man mal die Größe der Speisen.

WOCHENENDSPIEGEL:
Wo schlafen Sie in den Berliner Wochen?
CAROLIN BACHMANN:
Bis zur Einführung der 2G-Regel für Geschäftsreisende in Berlin schlief ich im Hotel vor Ort. Danach habe ich in einem Hotel in Potsdam geschlafen, da dort 3G gilt. Zukünftig werde ich für die Sitzungswochen eine Wohnung anmieten.

WOCHENENDSPIEGEL:
Was haben Sie sich GANZ anders vorgestellt?
CAROLIN BACHMANN:
Ganz anders habe ich mir den Einsatz der Politiker der Altparteien vorgestellt. Ich hoffte schon, dass die Politiker der anderen Parteien, auch wenn es oft nicht so scheint, sich schwerpunktmäßig für die Bürger und ein starkes sowie gesundes Deutschland einsetzen. Das kurzzeitig gesteigerte Engagement am 16. Dezember, als es um die Beratung zur Sitzordnung im Bundestag ging und das massenhaft fluchtartige Verlassen des Plenarsaales, als dieser Tagesordnungspunkt beendet war, lies mich erschrecken. Selbst die Präsidentin zeigte sich über das offensichtliche Desinteresse gegenüber dem weiteren Verlauf irritiert. Die im Anschluss von der AfD einberufenen Aktuelle Stunde zum Thema „Umsatzeinbußen durch 2G im Einzelhandel und Gastronomie“ war von brisanter Lage und dennoch wohl unwichtiger als die eigene Sitzordnung.

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