Blutiger Streit um diese beiden Planschbecken

Weil eine Frau auf dem Wäscheplatz eines Hauses an der Chemnitzer Fichtestraße zwei Planschbecken mit Wasser befüllte, gab es einen Streit, der im Krankenhaus und auf dem Polizeirevier endete. Foto: Harry Härtel

Planschbecken-Streit endet in Krankenhaus und Polizeirevier

Chemnitz. Wir schwitzen in der Sommerhitze, sehnen uns nach Abkühlung. Gerade die Kinder freuen sich, wenn sie in den Ferien in ein Planschbecken hüpfen können. Das dachte sich auch eine Mieterin in einem Mehrfamilienhaus an der Fichtestraße, stellte auf dem Wäscheplatz zwei kleine Pools auf und füllte sie mit Wasser.

Doch das passte nicht allen Anwohnern. Ein Mieter (31) regte sich über die Planschmöglichkeiten auf, geriet mit einer weiteren Mieterin (37) zunächst verbal in Streit. Der Zank eskalierte und der Mann zog eine Schreckschusspistole, zielte auf die 37-Jährige und schlug ihr dann mit der Waffe auf den Kopf. Die Folge: Eine Platzwunde, die später ambulant im Krankenhaus behandelt werden musste.

Einem 40-jährigen Zeugen gelang es, den Angreifer zu entwaffnen. Alarmierte Polizisten beschlagnahmten die Pistole, brachten den 31-Jährigen aufs Revier, wo eine Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung gestellte wurde.

Ein blutverschmiertes Tuch, Desinfektionsmittel und eine Flasche Wasser – stumme Zeugen eines blutigen Streites um zwei Planschbecken. Foto: Harry Härtel

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