Boom in Henneckes Bergbaumuseum

Das Bergbaumuseum Oelsnitz/E. ist einer der Standorte der 4. Sächsischen Landesausstellung vom 25. April bis zum 1. November. Jetzt ist der Image-Film fertig, mit dem das Haus sich. Auf www.wochenendspiegel.de ist er zu sehen. Foto: Arndt Gaube/Boom 2020

Image-Film zum Boom im Bergbaumuseum

Oelsnitz/E. Hennecke! Noch heute, 72 Jahre nach Adolfs Superschicht, ist der Name vielen Erzgebirgern ein Begriff. Am 13. Oktober 1948 hatte er, Adolf Hennecke, in Oelsnitz statt 6,3 Kubikmeter (Hauer-Norm) 24,4 Kubikmeter Kohle abgebaut. Normerfüllung 387 Prozent. Die Parteigenossen klopften ihm auf die Schulter – die Kumpel verachteten ihn.
Nur eine Geschichte, die im Bergbaumuseum erzählt wird. Aktuell wird es bis 2023 für 17,3 Millionen Euro saniert, ist geschlossen. Mit einer Ausnahme! Während der 4. Sächsischen Landesausstellung vom 25. April bis zum 1. November werden Besucher unter dem Motto „Boom. 500 Jahre Industriekultur in Sachsen“ willkommen geheißen.

Jetzt ist der Image-Film zur Ausstellung fertig

Die Erkundungstour rund um den weithin sichtbaren Förderturm des Lugau-Oelsnitzer Reviers steht unter dem Motto Kohle – Erbe – Wandel.

Was haben Karl Marx ( Lugauer_Anzeiger_04_2018_HR)  und Otto Lilienthal mit der Steinkohle zu tun? Wer war Willibald Mayerl? Auf ihrem Weg durch die Ausstellung begegnen unsere Besucher vielen Persönlichkeiten, deren Leben eng mit der sächsischen Steinkohle verbunden war. Es begleiten sie aber auch Menschen, die als Erben der Steinkohlentradition dieses sächsische Kulturerbe bewahren, den Wandel nach der Stilllegung gestaltet haben und dies bis heute tun.

Realistische Inszenierungen und zahlreiche Großexponate im Innen- und Außenbereich machen den Besuch in diesem industriellen Originalschauplatz der sächsischen Steinkohlenförderung für jede Generation zu einer abenteuerlichen Entdeckungsreise:

Der Gang durch einen „Steinkohlenwald“ vermittelt, wie vor über 300 Millionen Jahren riesige Bäume und Farne zu Steinkohle gepresst wurden. In unserem Anschauungsbergwerk rattert schweres Abbaugerät in dunklen Schächten.
Weitere Höhepunkte sind Sachsens größte funktionstüchtige Dampffördermaschine mit 1.500 PS oder ein interaktives Schachtmodell, an dem Hobbybergmänner und -frauen multimedial selbst Kohle fördern können. In der zur Landesausstellung erstmals öffentlich zugänglichen, restaurierten und sanierten „alten Schmiede“, dem ältesten Gebäude auf dem Werksgelände, erzählen ausgewählte Exponate, Fotografien, Zeichnungen und Pläne 800 Jahre Geschichte der Steinkohlengewinnung in Sachsen.

Hier geht es direkt zum Image-Film der 4. Sächsischen Landesausstellung

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