Brückenehrennadel für Rüdiger Jurke

Grit Wolf, Jüdiger Jurke und Heidemarie Korb (v.l.) wurden zum Neujahrsempfang der Stadt Aue mit der Brückenehrennadel ausgezeichnet. Foto: Birgit Hiemer

Rüdiger Jurke, Geschäftsführer der EHV Aue Marketing und Spielbetriebs GmbH wurde auf dem Auer Neujahrsempfang mit der Auer Brückenehrennadel ausgezeichnet. „Er hat Handball im Blut und Heimat im Herzen”, würdigt EHV-Präsident Lutz Lorenz den Menschen, Handballer und Geschäftsführer Rüdiger Jurke in seiner Laudatio. Mit sportlichem und wirtschaftlichen Sachverstand schafft er die Rahmenbedingungen für den Erfolg des Teams, welches schon seit 1992 mit nur einem Jahr Unterbrechung in der zweiten Handballbundesliga spielt.

In seiner Rolle als geehrter fühlte sich Rüdiger Jurke sichtlich unwohl. Er ist eher der Macher, er packt an, ist Herz und Seele des Vereins. In seiner kurzen Dankesrede sagte er: „Ich sehe dies nicht als Auszeichnung meiner Person sondern des Vereins” und er bat die Gäste auch weiter dem EHV die Treue zu halten und ihn zu unterstützen.

Oberbürgermeister Heinrich Kohl (r.) und EHV-Präsident Lutz (l.) Lorenz übergaben die Ehrung an Rüdiger Jurke.

Brückenehrennadel für engagierte Chorleiterinnen

Langanhaltenden Beifall gab es auch für die nächsten beiden verliehenen Brückenehrennadeln der Stadt Aue. Grit Wolf, Vereinsvorsitzende und Heidemarie Korb, künstlerische Leiterein des Blema-Chors „Gerhard Hirsch” e. V. führen den Chor seit vielen Jahren mit Sachkunde und Geduld.

Das Ensemble, das im vergangenen Jahr sein 70. Jubiläum beging, ist eines der kulturellen Aushängeschilder der Stadt. Seine musikalische Qualität findet im Erzgebirge und darüber hinaus viele Freunde und Anerkennung. Rund 60 Sängerinnen und Sänger zählt der Blema-Chor und, so Laudatorin Steffi Rathe, man fühle sich hier, wie in einer großen Familie. Mit dem Worten von Heidemarie Korb an ihren Chor: „Danke, ihr seit eine fantastische Truppe.”

Erstmalig wurde der mit 1.000 Euro dotierte Auer Jungunternehmerpreis vergeben. Dieser ging an Enrico Heymann, Chef der Clen Solar GbR.

Ein Blick in die Zukunft der Stadt

Dem Rückblick auf ein ereignisreiches Jahr 2016 folgte natürlich auch ein kleiner Blick in die Zukunft der Großen Kreisstadt, den Oberbürgermeister Heinrich Kohl mit den Worten „Gemeinsam erreichen wir mehr” eröffnete. So wird eine Entscheidung über „Silberberg” fallen. Auf dem Areal des Güterbahnhofs sollen die Arbeiten weiter zügig voranschreiten. Die Grundschule wird in die ehemalige Pestalozzischule umziehen. Straßenbau ist in diesem Jahr in der Hakenkrümme, Oststraße, Wasserstraße, im Lärchenweg und weiteren vorgesehen.

Erster kultureller Höhepunkt wird der Philharmonikerball am 28. Januar im Kulturhaus sein, für den es noch einige Restkarten gibt. Die Auer Bussines- und Modegala am 1. April steht unter dem Motto „Regional – global – Aue verbindet die Welt”. Unbedingt vormerken sollte man sich auch den Wirtschaftstalk „Sport trifft Wirtschaft” am 26. September. Hier ist Skisprungweltmeister Richard Freitag zu Gast. Auf Grund der großen Resonanz wird es am 28. Dezember wieder einen Pendleraktionstag geben. Last but not least: Aue hat jetzt endlich ein eigenes Räuchermännchen. Das erste seiner Art erhielt Karla Hecker als kleines Dankeschön. Seit Jahren kümmert sie sich um den Neujahrsempfang der Stadt. Den Auer Räuchermann wird man auf dem Rachermannelmarkt, der in diesem Jahr vom 1. bis 3. Dezember stattfindet, kaufen können.

 

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