Brutaler Angriff auf Rollstuhlfahrer

Ein Chemnitzer (22) schlug einem im Rollstuhl sitzenden Libyer am 14. September ins Gesicht, trat und prügelte auf den am Boden liegenden Mann ein. Jetzt wurde Anklage erhoben. Foto: pixabay.com

Libyer aus Rollstuhl geprügelt

Chemnitz. Die Staatsanwaltschaft erhob gegen einen Chemnitzer (22) Anklage wegen vorsätzlicher Körperverletzung, Sachbeschädigung und Diebstahl.
Die Tat ereignete sich am 14. September gegen 23 Uhr auf der Bruno-Granz-Straße. Der Angeklagte schlug laut Staatsanwaltschaft einem wegen einer Lähmung im Rollstuhl sitzenden Libyer ohne erkennbaren Anlasse mit der Faust ins Gesicht. Das Opfer fiel auf die Straße, wo er vom Tatverdächtigen weiter getreten und geschlagen wurde.
Obwohl Zeugen den 22-Jährigen von weiteren Handlungen abhalten wollte, stieß er den Verletzten noch mehrmals um, warf eine Bierflasche gegen den Rollstuhl, sodass diese zersplitterte. Schließlich stahl der Angreifer aus einer Tasche des Geschädigten eine Bluetooth-Box.
Oberstaatsanwältin Ingrid Burghart: “Wir gehen von einem ausländer- und behindertenfeindlichen Motiv aus.”

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