Bundespolizei trifft Vorkehrungen zur Durchführung von Grenzkontrollen in Sachsen – Zahl festgestellter illegaler Migranten erneut gestiegen

Plauen/Zwickau/Klingenthal – Seit dem Montag letzter Woche ist die Zahl festgestellter Personen, die im Wege illegaler Migration nach Deutschland gelangten, auch im Zuständigkeitsbereich der
Bundespolizeiinspektion Klingenthal stark gestiegen. Innerhalb dieses Siebentagezeitraumes wurden insgesamt 136 Personen aufgegriffen, darunter 17 Kinder.

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Allein am vergangenen Wochenende waren es 59 Personen. Auch diese kamen wieder aus den verschiedenen Krisengebieten der Welt, hauptsächlich aus Syrien. Darüber hinaus
handelte es sich um Menschen aus Afghanistan, dem Irak sowie Pakistan. Im Zuge weiterer Ermittlungen wurden zudem drei Verfahren wegen Einschleusen von Ausländern eingeleitet.

Örtlicher Schwerpunkt der Feststellungen waren dabei weiterhin die Regionalexpresszüge auf
der Sachsen-Franken-Magistrale zwischen Plauen und Zwickau. Da alle Personen im Rahmen der polizeilichen Sachbearbeitung entsprechende Schutzersuchen äußerten, wurden sie nach Abschluss aller notwendigen Erstmaßnahmen an das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) nach Chemnitz weitergeleitet. Unbegleitete Kinder und Jugendliche wurden in die Obhut des zuständigen Jugendamtes gegeben.

Bundespolizei trifft Vorkehrungen zu Durchführung von Grenzkontrollen

Auch die Bundespolizeiinspektion Klingenthal trifft derzeit Vorkehrungen zur Durchführung von Grenzkontrollen in ihrem Zuständigkeitsbereich.
Davon betroffen sind die grenzüberschreitenden Straßenverbindungen, vornehmlich im Bereich ehemaliger Grenzübergänge. Reisende müssen daher mit entsprechenden Kontrollen rechnen und sind, wie bisher auch, verpflichtet, beim Überschreiten der Grenze ein gültiges
Reisedokument mitzuführen.

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