Bundespolizei warnt vor illegalen Böllern

Mit diesen Plakaten will die Bundespolizei aufklären. Foto: Bundespolizei

Mit diesen Plakaten will die Bundespolizei aufklären. Fotos: Pixabay / Bundespolizei

Region. Die Bundespolizei warnt einen Monat vor Silvester erneut vor der Gefahr illegaler Feuerwerkskörper. Mit Beginn des letzten Monats im Jahr nimmt die „Böllersaison“  wieder Fahrt auf, bei der vermehrt illegale Pyrotechnik nach  Deutschland verbracht wird. Dabei handelt es sich um  Feuerwerkskörper, deren Ungefährlichkeit bei sachgerechtem Umgang durch autorisierte Stellen nicht geprüft wurde und die deshalb auch  keine entsprechende Kennzeichnung aufweisen.

Darüber hinaus geht es  um Kategorien von Feuerwerk, für die in Deutschland eine behördliche  Erlaubnis vonnöten ist, um damit umgehen zu dürfen. Erfahrungsgemäß  steigt dann auch bei der Bundespolizeiinspektion Klingenthal die Zahl derartiger Feststellungen, die als Ordnungswidrigkeit geahndet oder  als Straftat verfolgt werden. Zudem werden Personen, bei denen diese  Pyrotechnik sichergestellt wird, auch die Kosten der Vernichtung und  Entsorgung auferlegt.

Deshalb hat diese Dienststelle in ihrem  Zuständigkeitsbereich zwischen Johanngeorgenstadt im Erzgebirge und  dem vogtländischen Schönberg erneut eine Plakataktion entlang  grenzüberschreitender Straßenverbindungen durchgeführt. Seit dieser  Woche sind sie also kurz vor der Grenze wieder zu sehen, wenn man mit dem Auto von Deutschland nach Tschechien fährt.

Dabei soll die  doppeldeutige Aufforderung „Finger weg von verbotenen  Feuerwerkskörpern!“ nicht nur vor rechtlichen, sondern vor allem auch gesundheitlichen Folgen warnen. Alljährlich sind in der gesamten  Bundesrepublik verstärkt in der Zeit des Jahreswechsels Unfälle mit  oft gravierenden Folgen zu verzeichnen, die durch solche Artikel
verursacht werden.

Darum rät die Bundespolizei grundsätzlich vom Kauf dieser Gegenstände im benachbarten Ausland ab. Wer dennoch darauf  nicht verzichten will, sollte sich im Vorfeld genau informieren, was  erlaubt ist und was nicht. Die Bundespolizeiinspektion Klingenthal  wird besonders in den kommenden Wochen bei ihren stichprobenartigen  Kontrollen entlang der deutsch-tschechischen Grenze diese Problematik im Blick haben.

Facebook