Burattino die Nase gezeigt

Von Stefan Unger. Für 1,2 Millionen will die größte Gesundheitseinrichtung der Region das Gebäude, welches nach dem Zweiten Weltkrieg gebaut wurde und inzwischen stark reparaturbedürftig ist, sanieren und dann für eigene Zwecke herrichten. Dafür wurden bereits Fördergelder beantragt, welche noch im August bewilligt werden sollten. Aus diesem Grund muss nach Lage der Dinge das TPZ mit dem Kindertheater Burattino ausziehen.
Im nächsten Jahr feiert das TPZ das 55-jährige Bestehen.

Kinder des Theaterpadagogischen Zentrums Stollberg mit der engagierten Leiterin des Fördervereines Brigitt Färber (hinten rechts). Bleibt zu hoffen, dass die Einrichtung eine adäquate Unterkunft in der Stadt Stollberg bekommt. Foto: Stefan Unger

Kinder des Theaterpadagogischen Zentrums Stollberg mit der engagierten Leiterin des Fördervereines Brigitt Färber (hinten rechts). Bleibt zu hoffen, dass die Einrichtung eine adäquate Unterkunft in der Stadt Stollberg bekommt. Foto: Stefan Unger

Die Einrichtung, die dem Landkreis Erzgebirge gehört, gibt über 80 Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit einer sinnvollen und kreativen Freizeitgestaltung. Das Ensemble besteht seit 1962 und erfreut sich seitdem größter Beliebtheit. Zirka 60 Auftritte leistet das Burattino jährlich mit einem umfangreichen Spielplan im Freistaat Sachsen. Gastspiele gab es bisher in Italien, Belgien, Österreich, Litauen, Rußland, Tschechien, Frankreich, Finnland, Kroatien, Schweden und Polen aber auch im innerdeutschen Raum hat sich das „Kinder- und Jugendtheater“ schon einen Namen gemacht.
Seit 2000 trägt das Ensemble den Namen Burattino und im Oktober des Jahres 2012 feierten sie ihr 50- jähriges Bühnenjubiläum.
Die Erwachsenengruppe -THEA(L)TERNATIV- e.V. gibt ehemaligen Theatermitgliedern die Möglichkeit weiter Theater zu spielen. Diese Gruppe gründete sich zum 35-jährigen Bestehen und widmet sich größtenteils der klassischen Komödie. Seit 2014 gibt es auch wieder eine Jugendgruppe mit dem Namen LIMITED EDITION.
Sollte das Kinder- und Jugendtheater wirklich im nächsten Jahr aus den Räumen des KKH ausziehen, so käme in der Stadt Stollberg eigentlich kurzfristig nur als Übergangslösung der Bürgergarten in Frage. Langfristig könnten aber auch Räumlichkeiten auf Schloß Hoheneck ein Thema sein.

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