Thomy

Kritisch, bissig, witzig – das ist Thomy. Der Kolumnist schreibt exklusiv für WochenENDspiegel über gesamtpolitische und -gesellschaftliche Themen.

Thomy: Lehrreich

In Dresden findet gerade ein Prozess gegen den netten jungen Mann statt, der sich möglicherweise versehentlich in der Nähe des im vergangenen Jahr rein zufällig nach mehrfacher Messereinwirkung verstorbenen Daniel H. aufhielt. Zum Prozessauftakt forderte die Anwältin des Leichtverdächtigen Richter und Schöffen auf, ihre politischen Überzeugungen offenzulegen, weil sich aus diesen eine Befangenheit begründen könnte. Weiterlesen

Thomy: Empört

Schreiben wir mal über Fußballvereine und ihre Fanklubs. Lieber nicht über die Chemnitzer. Das erledigt der Zerr - Spiegel aus Hamburg. Schreiben wir also über einen Hamburger Traditionsverein. Schon weil Hamburg von Chemnitz genau so weit entfernt ist wie Chemnitz von Hamburg und die Empörung bekanntlich mit dem Quadrat der Entfernung wächst. Weiterlesen

Thomy: Future

Freitags beim Future-Aufmarsch mitzumachen ist cooler als in der Schule zu sitzen. Vor allem weil es draußen kälter als im überheizten Klassenzimmer ist. Danke Greta! Außerdem gibt es sowieso zu wenige Lehrer. Der Abkühlungsmarsch entlastet die unterbesetzten Bildungsträger und Bildung wird sowieso vollkommen überbewertet seitdem es Smartphones gibt und Haltung ist viel wichtiger als Wissen. Weiterlesen

Thomy: Quoten

In Brandenburg gilt für die nächste Landtagswahl  die Frauenquote. Danach haben alle Parteien gleich viele Männer und Frauen als Kandidaten aufzustellen. Die Brandenburger waren schon immer ein total innovatives Völkchen. Bisher exportierte das Land jede Menge landwirtschaftliche Produkte, Stahl und Strom; seine industrielle und technologische Überkompetenz hat das Land aus taktischen Gründen bisher erfolgreich geheim gehalten. Dank der Quotenregelwird sich dies aber bestimmt schnell ändern. Weiterlesen

Thomy: Autokrieg

Der böse Blonde aus dem Weißen Haus hört einfach nicht auf. Er droht der deutschen Automobilindustrie schon wieder mit drastischen Einfuhrzöllen. Die Kanzlerin erklärt, wir seien stolz auf unsere Autos. Gut, dass dies endlich mal jemand offen gesagt hat: Wir dürfen auf etwas stolz sein. Wenn es einen internationalen Mutpreis gäbe – mit diesem Satz hätte sie ihn sich verdient. Weiterlesen
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