CDU-Parteitag! Das sagen unsere CDU-Politiker

Wer übernimmt von Angela Merkel (Foto) den CDU-Vorsitz? Auf dem Bundesparteitag in Hamburg stellen sich Jens Spahn, Friedrich Merz und Annegret Kramp-Karrenbauer zu Wahl. Dem WochenENDspiegel verraten regionale CDU-Mandatsträger und die Delegierten aus unserer Heimat, die in Hamburg stimmen, wen sie wählen oder wählen würden. Die Tendenz in Südwestsachsen: Es wird Merz! Foto: André Kaiser

CDU-Parteitag: Stimmen unserer CDU-Politiker

Von Sven Günther
Region. Das politische Deutschland blickt nach Hamburg. CDU-Parteitag. Richtungsweisend! Wer übernimmt von Kanzlerin Angela Merkel den Vorsitz der Christdemokraten? Jens Spahn, Friedrich Merz oder Annegret Kramp-Karrenbauer? Im WochenENDspiegel sagen die Delegierten, die Landtags- und Bundestagsabgeordneten der CDU, wen sie wählen oder wählen würden. Schaut man sich die Antworten an, zeichnet sich eine Tendenz ab: Es wird Merz!

Stimmen der Delegierten:

Marco Wanderwitz (Parlamentarischer Staatssekretär und MdB) stimmt für Annegret Kramp-Karrenbauer

Wir haben drei hervorragende Kandidaten. Die Auswahl ist fast ein Luxusproblem.
Ich war in Halle zur Regionalkonferenz und in Leipzig zum CDU-Landesparteitag und habe mir die Vorstellungen angeschaut. In Summe werde ich Annegret Kramp-Karrenbauer wählen als Delegierter auf dem Bundesparteitag am Wochenende in Hamburg.
Sie ist diejenige der drei, die integrierend den Vorsitz der Volkspartei CDU ausfüllen kann. Sie kennt die Breite der Partei, hat mit ihrer Zuhörtour den Weg zu einem neuen Grundsatzprogramm geöffnet. Sie hat breite Regierungserfahrung – und sie hat bewiesen, dass sie Wahlen gewinnen kann. Sie ist inhaltlich auf die Zukunft, auf neue Stärke ausgerichtet.

Alexander Krauß (MdB, Erzgebirge): Es ist eine geheime Wahl. Deshalb möchte ich im Vorfeld kein Statement abgeben.

 

 

Yvonne Magwas (MdB, Vogtland) stimmt für Annegret Kramp-Karrenbauer

“Ich werde als Delegierte meine Stimme Annegret Kramp-Karrenbauer geben.
Sie ist authentisch, bodenständig, hat Regierungserfahrung und Wahlen erfolgreich für die CDU gewonnen. Sie ist Integrationsfigur, führt unsere christlich-sozialen, liberalen und konservativen Wurzeln zusammen, hat ein festes Wertefundament. Sie ist beliebt bei den Menschen, das zeigen die aktuellen Umfrageergebnisse unter CDU-Wählern.
Als Vorsitzende der Gruppe der Frauen der CDU/CSU-Bundestagsfraktion bin ich zudem der Auffassung, dass es eher mehr Frauen als weniger in der Politik bedarf.”

Alexander Dierks (Generalsekretär CDU-Sachsen, MdL) stimmt für Jens Spahn

„Ich möchte neuen Schwung für die CDU, deshalb bekommt Jens Spahn meine Stimme“, begründet Alexander Dierks seine Entscheidung. Diese treffe er als Delegierter der sächsischen Union. „Es ist keine Positionierung für den Landesverband.“ Für Alexander Dierks verfolge Jens Spahn mit seiner Politik einen klaren Kurs und habe auch eine feine Antenne für die „sächsischen Themen“.”

Carsten Michaelis (Beigeordneter Landrat Zwickau) hat sich noch nicht entscheiden

“Bislang hatte ich aus zeitlichen Gründen nicht die Möglichkeit, alle drei der aussichtsreichsten Kandidaten persönlich zu hören. Dies wird aber spätestens in Hamburg möglich sein. Natürlich habe ich eine Präferenz. Jedoch befinde ich mich noch im abschließenden Meinungsbildungsprozess.
Im übrigen halte momentan nicht so viel davon, dass bereits heute Wahlabsichten veröffentlicht werden – bei allem Verständnis für die Berichterstattungsabsicht. Damit beeinträchtigt man auch ein Stück die Grundsätze von Wahlfreiheit und Wahlgeheimnis, welche mir sehr wichtig sind.”

Andreas Graf (Bürgermeister Lichtenau) stimmt für Friedrich Merz

“Ich habe, wie die meisten CDU-Mitglieder, die Vorstellung der Kandidaten mit Spannung verfolgt. Alle drei sind bestens geeignet und haben ihre individuellen Vorzüge. Aufgrund seiner Wirtschaftskompetenz und der Bereitschaft, auch unbequeme Dinge anzusprechen, ist mein Favorit Friedrich Merz. Ihm traue ich aktuell die nötigen Impulse zur Lösung der aktuell drängendsten Fragen zu wie Digitalisierung, Stärkung / Erhaltung der deutschen Wirtschaftskraft und der sozialen Marktwirtschaft, der Klarstellung zwischen Asyl und Einwanderung, um nur einige Themen zu nennen. Eine endgültige Entscheidung werde ich aber unmittelbar auf dem Parteitag in Hamburg treffen.”

Jan Löffler (MdL, Zwickau) beruft sich auf das Wahlgeheimnis:

“Zunächst einmal möchte ich betonen, dass die derzeitige Situation, in der sich die drei aussichtsreichsten Kandidaten nach einer Wahlkampftour dem Bundesparteitag stellen, ein Glücksfall für die CDU ist. Die Delegierten haben am Wochenende eine wirkliche Wahl zwischen drei Kandidaten mit unterschiedlichen Stärken und Profilen.
Insgesamt haben alle drei, Annegret Kramp-Karrenbauer, Friedrich Merz und Jens Spahn, die Voraussetzungen die CDU in den kommenden Jahren anzuführen, Neujustierungen umzusetzen und somit dafür zu sorgen, dass wir verlorene Stimmen zurückgewinnen. Das Erbe, welches Angela Merkel hinterlässt, denke ich dabei nur an die erfolgreiche Gestaltungen nach der Wirtschaftskrise, ist nicht leicht zu übernehmen.
Ich bin mir somit meiner Verantwortung als Delegierter wohl bewusst. Gleichzeitig wäre es dem Charakter und der Bedeutung dieser geheimen Wahl nicht angemessen, wenn ich meine Wahl heute bereits veröffentlichen würde.”

Peter Jahr (Mitglied EU-Parlament, Mittelsachsen) stimmt für Friedrich Merz

“Prinzipiell bin ich der Meinung, dass alle drei Kandidaten in der Lage sind, die Position auszufüllen. In diesem Sinne ist es schön, dass uns Delegierten so eine kompetente Auswahl vorgegeben ist. Was meine Stimmenvergabe angeht, so bin ich etwas „befangen“. Als bekennender Merz-Anhänger, werden es die anderen beiden Kandidaten schwer haben, mich vom Gegenteil zu überzeugen.
Friedrich Merz schafft es immer wieder, gesellschaftliche Problemlagen – wenn auch manchmal strittig – auf den Punkt zu bringen. Außerdem spricht seine extrem schnelle Auffassungsgabe für ihn, womit er persönliche Erfahrungsdefizite schnell ausgleichen kann. Dass er gelernt hat, auch mit Niederlagen umzugehen, qualifiziert ihn zusätzlich für diese Position.”

Gerald Otto (MdL, Zwickau) stimmt für Friedrich Merz

Ich sehe mich als Delegierter der Basis und finde alle drei Hauptkandidaten als geeignet an. Unsere Wähler erwarten ein Signal des Neubeginns und dafür steht aus meiner Sicht am ehesten Friedrich Merz. AKK wird zu sehr mit einem weiter so assoziiert und Jens Spahn als noch zu jung. Jeder der drei spricht mich an, aber meine Präferenz liegt bei Friedrich Merz, auch weil ich in ihm das größte Potential sehe, um verlorene Wähler zurück zu gewinnen.

Lennart Schorch (Schatzmeister CDU-Vogtland) hat sich noch nicht entschieden

“Ich bin der Meinung, dass alle drei Kandidaten für den Vorsitz geeignet sind. Aktuell habe ich mich noch nicht entschieden, werde die Eindrücke auf dem Parteitag auf mich wirken lassen.”

Stimmen der Bundestags- und Landtagsabgeordneten

Frank Heinrich (MdB, Chemnitz) hat sich nicht entschieden.

Ich bin selbst kein Delegierter und kenne von den drei Kandidaten nur zwei näher. Deshab kann ich mir im Moment noch kein komplettes Bild machen.Ich bin mit aber sicher, dass alle drei Kandidaten in der Lage sind, unsere Partei zu führen.

 

 

Veronika Bellmann (MdB, Mittelsachsen) würde Friedrich Merz wählen

“Bei der Frage der Nachfolge im Amt des CDU-Vorsitzes gibt es diese Alternative für mich ausnahmsweise nicht. Wenn ich Delegierte des Bundesparteitages wäre, was ich nicht bin, würde ich Friedrich Merz meine Stimme geben. Wobei ich davor warne, allzu viele Erwartungen in das Amt eines Bundesvorsitzenden zu setzen. Die Gestaltungsmacht ist begrenzt und schnelle Erfolge kann es nicht geben, zumal die Union durch den Koalitionsvertrag in der GroKo und der „Bleiernen Zeit“ (O-Ton AKK) der Merkel-Ära noch ziemlich geknebelt ist. Friedrich Merz kenne ich noch aus den früheren gemeinsamen Tagen in der Unionsfraktion, mit dem man in der Sache trefflich streiten konnte, insbesondere wenn es um ostdeutsche Positionen ging.

Er ist die Person, der ich am ehesten zutraue, in der Union die Gleichwertigkeit der drei Säulen der Union – wertkonservativ,marktliberal und christlich sozial – wieder herzustellen. Dabei klar Position zu beziehen und durchaus auch einmal zu polarisieren, hebt sich wohltuend ab vom Mehltau der Profillosigkeit und der asymmetrischen Demobilisierung, den Angela Merkel über der CDU ausgebreitet hatte.
Merz ist ein Gratwanderer zwischen den Welten, eine Stimme des ökonomischen Sachverstandes in der Politik und eine Stimme der Politik in der Ökonomie, ein finanziell unabhängiger Globalist aus der Provinz, erdverbunden und weltläufig zugleich. Ein Pilot eben – mit Wurzeln und Flügeln. Einer, der durch Argumente zu überzeugen versucht und dadurch Mehrheiten schaffen will. Einer, der durch die Zeit seiner Politikabstinenz ein Gefühl von Neuanfang vermittelt.
Von AKK hört man hingegen, sie gehöre keinem Flügel der Partei an, sei christlich-sozial, konservativ und liberal zugleich, aber lernfähig. Vor Jahren hatte man diesen Satz 1:1 von Angela Merkel gehört. Weshalb ich von AKK auch keinen Neuanfang erwarte. Wird sie Bundesvorsitzende, bleibt es bei der links-liberalen Ausrichtung und der verkorksten Migrationspolitik. Dann dürfte es bei den Landtagwahlen in Sachsen schwer werden für die Sächsische Union. Einige Mitglieder wollen dann sogar austreten. Sie sagen:“Nochmal Merkel ertragen wir nicht.“
Jens Spahn hat sich mit seiner „Vermarktungsstrategie“ gut geschlagen. Um ihn wird in der Zukunft niemand herum kommen. Er wird zumindest einen Achtungserfolg erringen. Vielleicht auch mehr als das, denn er kann durchaus das Zünglein an der Waage sein….”

Carsten Körber (MdB, Zwickau) würde für Annegret Kramp-Kachenbauer stimmen
“Ich freue mich, dass sich für die Merkel-Nachfolge gleich drei hochkarätige und erfahrene Persönlichkeiten zur Wahl stellen. Das zeigt, dass wir eine lebendige Volkspartei sind, was man auch auf den Regionalkonferenzen und dem sächsischen Landesparteitag in Leipzig sehen konnte, bei dem sich alle drei nochmals vorgestellt haben.

Jedoch muss uns allen klar sein, dass keiner der Kandidaten alle Vorteile auf sich vereinigt. Zu glauben, einer allein könne alle Probleme lösen und es so übersichtlich wie früher machen, halte ich für realitätsfern.

Ich bin der Meinung, dass Annegret Kramp-Karrenbauer mit ihrer Regierungserfahrung als Ministerpräsidentin und programmatischen Ausrichtung unsere CDU am stärksten in die Zukunft führen kann. In ihrem Wirken als Generalsekretärin hat sie es in recht kurzer Zeit geschafft, der Partei neben der Regierung wieder eine gewichtige Stimme zu verleihen. Hingegen vieler anderer Meinungen steht sie auch nicht für die Fortsetzung der Merkel-Politik. Annegret Kramp-Karrenbauer spricht selbst von einer „bleiernen Zeit“, wenn sie auf die letzten Monate zurückblickt. Sie ist unter den drei Kandidaten der Garant für den Kurs der Mitte, den ich für den richtigen für die nächsten Jahre halte. Denn es ist ein großer Trugschluss, dass uns ein vermeintlicher „Rechtsruck“ mehr Prozente einbringen würde. In wesentlich größerem Maße würden wir Wählerinnen und Wähler der Mitte verlieren.

Noch wichtiger als die Personalie des Bundesvorsitzenden ist mir aber, dass wir als Union nach dem Hamburger Parteitag wieder alle an einem Strang ziehen und uns nicht in Grabenkämpfe verlieren. Denn vor uns liegen mit den demographischen Herausforderungen und der Digitalisierung große Aufgaben, die wir nur gemeinsam lösen können.”

Ines Saborowski-Richter (MdL, Chemnitz) würde für Friedrich Merz stimmen
“Ich bin in diesem Jahr keine Delegierte zum Bundesparteitag in Hamburg, würde aber, wenn ich könnte, mein Votum für Friedrich Merz abgeben.
Friedrich Merz, der vielfältige Erahrungen aus Wirtschaft und Politik mitbringt, steht in meinen Augen für eine Erneuerung, einen Aufbruch in der CDU.
In einer Mitgliederbefragung im Chemnitzer Kreisverband, an welcher über die Hälfte aller Mitglieder teilgenommen haben, sprachen sich über 50 Prozent ebenso für Friedrich Merz aus. Das wurde dem Delegierten als Wahlvorschlag des Kreisverbandes Chemnitz für den Bundesparteitag mit auf den Weg gegeben.”

Rico Anton (MdL, Erzgebirge) hat auf die Anfrage nicht reagiert.

Thomas Colditz (MdL, Erzgebirge) will keine Entscheidung treffen.

“Ich bin kein Delegierter zum Bundesparteitag, deshalb muss ich mich so unmittelbar auch nicht entscheiden. Inhaltlich würde ich mir einen Kandidaten wünschen der eine Mischung der Positionen aller 3 Bewerber auf sich vereinigt.Da dies natürlich unrealistisch ist , sollte der zu wählende Kandidat in seiner zukünftigen Arbeit auch den Positionen seiner Mitbewerber Gewicht verleihen.”

Frank Heidan (MdL, Vogtland) würde für Friedrich Merz stimmen

“Er hat bereits Erfahrung im Politikbetrieb und in der Wirtschaft gesammelt und kann die Problem unserer Zeit mit seiner Kompetenz am Besten lösen.”

Andreas Heinz (MdL, Vogtland) würde für Friedrich März stimmen

“Alle 3 Bewerber halte ich für gut geeignet. Wählen würde ich Herrn Friedrich März auf Grund seiner konservativen Ausrichtung.”

Jan Hippold (MdL, Zwickau) würde für Friedrich Merz stimmen

“Ich finde sehr gut, dass die Delegierten eine Wahl zwischen drei Kandidaten haben. Das war nicht immer so und die derzeitige Diskussion in der Partei zeigt mir, dass wir einen Neustart brauchen. In gewisser Art und Weise stehen alle drei Kandidaten für einen Neustart. Der Eine mehr und der Andere weniger.
Ich für meinen Teil habe mich sehr intensiv mit den drei Kandidaten befasst und habe für mich entschieden, dass Friedrich Merz, ob der Werte für die er steht und seiner Vita, der am besten geeignetste Kandidat für den Parteivorsitz der CDU ist. Er könnte die Partei durch eine Neujustierung wieder zu alter Stärke als Volkspartei führen und dazu beitragen, dass wir die an AfD und Grüne verlorenen Stimmen zurückgewinnen.
Da er in den vergangenen Jahren nicht Teil des politischen Systems war, hat er meines Erachtens nach einen Blick von außen, der es ihm mehr als den anderen Kandidaten erlaubt, Veränderungen ohne große persönliche Befindlichkeiten voranzutreiben. Darüber hinaus hat er gezeigt, dass er wirtschaftlich und beruflich erfolgreich sein kann. Ich glaube, dass Personen mit einschlägiger praktischer Erfahrung in der Wirtschaft unserem politischen System sehr gut tun.”

Stephan Hösl (MdL, Vogtland) hat auf die Anfrage nicht reagiert

Steve Ittershagen (MdL, Mittelsachsen) würde für Friedrich Merz stimmen

“Er steht glaubhaft für einen Neustart der CDU. Kompetent in der Schlüsselfrage Innere Sicherheit, natürlich auch in Sachen Wirtschaft. Brillanter Redner, staatsmännische Erscheinung!”

Kerstin Nicolaus (MdL, Zwickau) hat auf die Anfrage nicht reagiert.

Peter Patt (MdL, Chemnitz) würde für Friedrich Merz stimmen

“Merkel-Freunde neigen zu AKK in Fortsetzung einer ähnlichen Politik. Bürger, die stärkere Kurskorrekturen für notwendig erachten (ohne Merkel-Gegner zu sein), tendieren zu Merz.
Der Westen hat mehr Vertrauen in die Institutionen entwickelt und sucht weniger heftige Umbrüche, sieht eher AKK vorne. Im Osten sehen wir in Umbrüchen auch Lösungsansätze, konnten/ haben weniger Institutionen-Vertrauen entwickelt und sehen die Leitbilder von Merz als wünschenswert.

Entscheidung und Begründung: Ich erwarte ökonomische und kulturelle Turbulenzen in der Welt. Als kleines, aber bedeutendes Land sind wir mittendrin. Deswegen suche ich eine Parteiführung, die diese Zusammenhänge erkennt und positiv beeinflusst. Dazu braucht es klare Leitbilder und ordnungspolitische Grundsätze. Diese sehe ich bei Friedrich Merz. Er muss mit seinen Auffassungen auch die Kanzlerin ergänzenden und mit ihr fruchtbar streiten.
– Wer eines Tages Kanzlerkandidat wird, ist ein erst dann zu entscheidendes Thema.”

Thomas Schmidt (MdL, Mittelsachsen) hat auf die Anfrage nicht reagiert

Ines Springer (MdL, Zwickau) möchte die Fragen nicht beantworten

“Da ich aus gesundheitlichen Gründen nicht mit nach Hamburg fahren kann und demzufolge keine Entscheidung in der Sache treffen kann, bitte ich um Verständnis, dass ich die beiden Fragen nicht beantworte. Das interne Wahlverfahren ist demokratisch und transparent. Ich werde für die Zeit nach der Wahl alles tun, was in meiner Macht steht um ein gutes Miteinander innerhalb der CDU zu befördern.”

Sören Voigt (MdL, Vogland) würde für Friedrich Merz stimmen

„Die CDU hat neben ihren christlich-sozialen und liberalen Wurzeln eben auch eine starke konservative Wurzel. Die Union war immer stark, wenn sie auch die konservativen Kräfte hinter sich vereinen konnte. Viele Menschen, die deshalb CDU gewählt haben, tun dies gegenwärtig nicht. Ich glaube, dass es insbesondere Friedrich Merz gelänge, das Profil der CDU wieder zu schärfen.“

Ronny Wähner (MdL, Erzgebirge) hat auf die Anfrage nicht reagiert.

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