Centerhüne Filip Stanic verlässt die Niners

V. li. im Zweikampf Filip Stanic (Chemnitz) und Phil Pressey (Oldenburg). Foto: Fotostand

Filip Stanic verlässt die Orange Army. Wie der Verein am Donnerstag mitteilte, sei das Transferkarussel mit Blick auf die kommende Saison schon wieder kräftig Fahrt auf. Der Centerhüne Filip Stanic, der im zurückliegenden Spieljahr verletzungsbedingt nur 13 Einsätze bestreiten konnte, verlässt die Sachsen als erstes.

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Er wechselt zum Ligakonkurrenten s.Oliver Würzburg. Dort wolle er nun einen neuen Anlauf nehmen. „Ich habe mich in Chemnitz sehr wohl gefühlt und finde es schade, dass ich nie unsere tollen Fans live in der Halle erleben durfte. Sportlich gesehen war es durch meine Verletzungen ein sehr durchwachsenes Jahr.“

Stanic wechselte im Sommer letzten Jahres vom serbischen Erstligisten Mega Bemax Belgrad nach Chemnitz und deutete in der Saisonvorbereitung sein Potenzial an, als er in sieben Testpartien durchschnittlich neun Punkte und vier Rebounds markierte. Die plötzliche Corona-Quarantäne sollte für den gebürtigen Berliner allerdings folgenschwer enden. Nach vierwöchiger Zwangspause in den heimischen vier Wänden zog sich Stanic gleich beim Bundesliga-Auftaktspiel in Bamberg einen Muskelbündelriss zu, der ihn zwei Monate zum Zuschauen verdammte. Doch damit nicht genug. Gleich bei seinem Wiedereinstieg Ende Januar riss sich der 120-Kilo-Brocken gegen Bayreuth zwei Außenbänder im Fußgelenk und fiel erneut acht Wochen aus. So konnte Stanic erst im letzten Saisondrittel auf das Parkett zurückkehren, jedoch verständlicherweise kaum mehr seine Bestform erreichen.

In letztlich 13 Bundesligapartien standen bei durchschnittlich 14 Minuten Einsatzzeit 4.5 Punkte und 4.6 Rebounds zu Buche. „Die Verletzungen haben mich sehr zurückgeworfen und am Ende war es schwer, in der eingespielten NINERS-Mannschaft richtig Fuß zu fassen“, blickt Stanic auf ein
mehr als holpriges Jahr zurück.

„Durch die ganzen Rückschläge konnte Filip leider nie das zeigen, was er selbst und wir uns erhofft hatten. Dennoch trat Filip auch abseits des Feldes stets tadellos auf und wir wünschen ihm für seine Zukunft alles Gute“, verabschiedet NINERS-Geschäftsführer Steffen Herhold den sympathischen 2.08-Meter-Hüne.

Wer die entstandene Lücke schließen soll, ist laut Pressesprecher Matthias Pattloch noch offen. Ende Juli soll aber der Großteil des Teams fix sein, Am letzten Septemberwochenende beginnt der Auftakt in die Bundesligaspielzeit 2021/2022.

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