Chemnitz macht‘s einfach: Eltern soll nach der Geburt ihrer Kinder bürokratische Last genommen werden

Die Kooperationspartner (v.l.n.r.) Dr.-Ing. Herbert Günther (Geschäftsführer DRK Krankenhaus Chemnitz-Rabenstein), Sylvio Herzog (Leiter Familienkasse Sachsen), Dr. med. Lutz Kaltofen (Chefarzt der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe am Klinikum Chemnitz) sowie Bürgermeister Ralph Burghart bei der Unterzeichnung der Vereinbarung. Foto: Cindy Haase

Chemnitz. „Wenn das Kind da ist, will man seine Zeit nicht mit Behörden verbringen“, ist sich Sylvio Herzog sicher. Der Leiter der Familienkasse Sachsen präsentierte am Montag gemeinsam mit den Kooperationspartnern Stadt Chemnitz, Klinikum Chemnitz und DRK Klinik Rabenstein eine Möglichkeit, wie frisch gebackene Eltern entlastet werden können.

Unter dem Titel „Chemnitz macht‘s einfach“ bleiben diesen nämlich nach der Geburt ab sofort viele Wege erspart. Mit nur einem Formular können Familienleistungen direkt nach der Geburt bereits in der Klinik beantragt werden. Viele Inhalte lassen sich bereits vor der Geburt ausfüllen. Somit werden Kindergeld, zweite Zahlung Mutterschaftsgeld, und sogar der Antrag auf den in Sachsen erhältlichen Familienpass mit nur einem Dokument beantragt.

Verlassen Eltern und Kind die Klinik können sie in dem guten Gefühl sein, die größten bürokratischen Hürden bereits genommen zu haben.
Auch Eltern, die nicht direkt in Chemnitz sondern im Umland wohnen, profitieren von dieser Möglichkeit. Immerhin werden in den zwei großen Chemnitzer Kliniken pro Jahr etwa 3.400 Mädchen und Jungen geboren.

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