Chemnitzer Basketballer sind heiß auf den Pokal

Am Samstag haben die NINERS die Chance, beim TOP FOUR ins Pokal-Finale zu kommen. Ob ihnen nochmal so eine Sensation gelingt, wie im Viertelfinale gegen Bayern? Foto: Judith Hauße

Es war ein Fest für die gesamte Halle: Vor 3.000 Fans lehrten die Basketballer aus Chemnitz am Dienstag (15. Februar) erneut dem FC Bayern München das Fürchten. Mit 77:58 (46:28) besiegten sie den Tabellenführer aus München. Den kompletten Spielbericht zum Nachlesen.

An diesem Wochenende steht das Final Four an. Auf Chemnitz wartet dann mit Alba Berlin kein leichter Gegner im Pokal-Halbfinale am Samstag (19.30 Uhr) in der Mercedes Benz Arena in Berlin. Trotz des herausragenden Sieges gegen den FC Bayern München werden die Karten im Pokal neu gemischt. Auch in Hinblick auf die Organisation, wie die Verantwortlichen am Donnerstag in einer virtuellen Pressekonferenz ankündigten. So wolle man in diesem Jahr nicht dieselben Fehler machen wie 2021. „Anders als da, setzen wir dieses Mal auf ein strenges Testregime. Die Spieler führen bis Freitagvormittag regelmäßig PCR-Tests durch, so dass wir bis zum letzten Tag auf Nummer sicher gehen können“, blickt BBL-Chef Dr. Stefan Holz zuversichtlich dem TOP Four entgegen.

Als Top-Favorit geht Alba Berlin in den Wettkampf um den BBL-Pokal. Für Chemnitz und Crailsheim ist das Erreichen des Pokal-Halbfinales eine Premiere. Auch Braunschweig fährt als momentan 12. in der Liga mit Underdog-Status nach Berlin. Heiß auf den Pokal sind aber alle. Rund 4.000 Fans dürfen die Spiele am Samstag und Sonntag live miterleben. Der Kartenverkauf läuft bereits seit dem vergangenen Wochenende. Allein für die Chemnitzer ist das Spiel gegen Alba um den Einzug ins Pokalfinale ein riesen Event. Die Mannschaft wird mit einer großen Fanunterstützung im Gepäck in die Hauptstadt reisen. Warum Berlin? Laut BBL hätte Chemnitz den Zuschlag zur Austragung des TOP FOUR in der Messe Chemnitz erhalten, wäre da nicht schon die Messe für das Konzert der Band Santiano gebucht gewesen. Doch bekanntlich findet dieses aufgrund der Pandemie nicht statt. Der Termin konnte aber nicht wieder aus dem Kalender gestrichen werden, so dass der zweite Bewerber Berlin das Finalwochenende durchführen darf.

Neben der Live-Übertragung von MagentaSport wird es auch Livestreams auf diversen Medienplattformen geben, unter anderem bei MDR und Twitch. Derweil laufen auch die Vorbereitungen für ein Public Viewing im Kraftverkehr an der Fraunhoferstraße in Chemnitz. „Lasst uns unserer Mannschaft aus der Ferne ordentlich anfeuern und ins Finale bringen!“, so der Veranstalter.

 

 

 

Jobs in Deiner Region

Facebook