Chemnitzer Firma LST sorgt für metallischen Lichterglanz mit besonderen Außenschwibbögen

Schweißer Stefan Ehrlich bei der Herstellung eines Schwibbogens. Foto: dcam5

Chemnitz. Karsten Pfau ist das ganze Jahr in Weihnachtsstimmung. Seit der Geschäftsführer der Firma LST Luft-, Sanitär-, Klimatechnik Chemnitz 2009 den ersten Außenschwibbogen hergestellt und innerhalb kurzer Zeit zehn weitere verkauft hatte, reißt die Nachfrage nach diesem besonderen Lichterglanz nicht ab. „Mehrere hundert Schwibbögen haben wir in den letzten Jahren hergestellt“, erzählt er im Gespräch mit WochenENDspiegel.

„Mittlerweile rufen bereits am 2. Januar die ersten Leute an und dann geht das ganzjährig so weiter“, freut er sich über die große Resonanz. Offenbar war Karsten Pfau 2009 auf eine Marktlücke gestoßen. „Wir hatten für den Eigengebrauch so etwas gesucht und es gab keine entsprechenden Anbieter, die so etwas machen“, erinnert er sich. „Da haben wir uns gesagt, eigentlich könnten wir das doch auch selbst tun. Und so nahm die Erfolgsgeschichte ihren Lauf.

Mittlerweile stehen über das ganze Bundesgebiet verteilt die imposanten erzgebirgischen Schwibbögen aus verzinktem und pulverbeschichtetem Stahlblech. Das bisher größte Modell mit den Maßen 5 x 2,5 Metern ziert die Zufahrt zum Kreisverkehr in Hohenstein-Ernstthal und zeigt ein Sachsenring-Motiv. „Aber unsere Werke stehen auch in Österreich, Ungarn, Norwegen und Amerika“, freut sich der Geschäftsführer.

Einige Standardmodelle ab einem Meter Breite sind im Geschäft immer vorrätig, individuelle Anfertigungen brauchen mindestens vier Wochen Vorlauf. Diese werden sehr gern von Firmen, Gemeinden oder auch Privatleuten angefragt, die einen besonderen Platz damit zieren wollen. Trotz der großen Nachfrage ist der Schwibbogenbau bei LST nur ein Nebengeschäft.

Die rund 100 Mitarbeiter kümmern sich vorrangig um ihre anderen Geschäftsfelder im Bereich Luft-, Sanitär- und Klimatechnik. Deswegen kann es sich Pfau auch leisten, bei den Schwibbögen auf Qualität und nicht auf Quantität zu setzen wie einige Nachahmer. Das erste von ihm gefertigte Modell hat immer noch einen Ehrenplatz: „Der Urbogen steht bei mir in der Sitzecke auf der Terrasse“, verrät Pfau.ch

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