Daniel Meyer neuer Trainer des FCE

Daniel Meyer mit FCE-Präsident Helge Leonhardt.
Foto: Olaf Seifert

„So ein Stadion ist keine Selbstverständlichkeit”

 Daniel Meyer heißt der neue Cheftrainer der Auer Veilchen, den Vereinspräsident Helge Leonhardt am Donnerstagnachmittag vorstellte. Der 38-jährige Fußballlehrer wechselt vom 1. FC Köln zum FC Erzgebirge. Sein Vertrag läuft bis Juni 2020 und gilt für die 2. Bundesliga. Zur Seite stehen dem Neuen Co-Trainer Robin Lenk sowie Torwarttrainer Max Urwantschky und Athletiktrainer Werner Schoupa.

Bei den Geißböcken arbeitete der aus Halle an der Saale gebürtige Meyer in den letzten zwei Jahren als sportlicher Leiter des Nachwuchsleistungszentrums, war zudem Interimstrainer der U 21- und Coach der U-19-Mannschaften. Zuvor bildete der Sachsen-Anhalter Talente beim Halleschen FC und FC Energie Cottbus aus. Bereits mit 22 Jahren hatte er Männermannschaften trainiert, frühe Stationen heißen Motor Eberswalde und FC Strausberg. Daniel Meyer und seine Lebensgefährtin haben zwei Mädchen.

Man sei sicher, aus den vielen Bewerbern den passenden Mann ausgewählt zu haben, betonte Präsident Leonhardt: „Wir hatten zuletzt vier, fünf Leute in der engeren Wahl, mit allen gab es sehr gute Gespräche. Im Vorstand waren wir uns zu Wochenbeginn einig, dass Herr Meyer zu Aue passt. Auch das Bauchgefühl spricht dafür. Wir steigen mit ihm in den Ring.” Der Tipp sei von Insidern und erfahrenen Trainern gekommen, nicht von Beratern, verriet der Veilchenboss noch. Wie schwer die Aufgabe in der, so Leonhardt, stärksten zweiten Liga der Welt, wird, weiß der studierte Jurist auf dem Auer Trainersessel wohl: „Mit dem Hamburger SV und meinem letzten Verein Köln kommen weitere große Gegner auf uns zu. Unsere Aufgabe ist, in dieser Liga zu bestehen. Ich habe richtig Lust drauf und denke, dass es gut wird.”

Gewiss hat Meyers Ja zum Auer Kumpelverein auch der Augenschein des neuen Erzgebirgsstadions befördert. „Robin und Max haben es mir gezeigt, ich kannte es zuvor nur von Youtube und vom TV. So ein Stadion zu haben ist keine Selbstverständlichkeit. Ich meine, da hat der FC Erzgebirge einen kleinen Vorsprung gegenüber einigen Vereinen, die ich so kenne.”

Große Sätze zu Spielphilosophie und Vorhaben verlor der Neu-Coach nicht, im Team konzentriere man sich darauf, die Personalplanung voranzutreiben. Einen Dank sandte er an die Adresse des 1. FC Köln für die Zusammenarbeit in den letzten beiden Jahren. Ein Satz, dem sich Helge Leonhardt gern anschloss, der Verein aus der Domstadt sei beim Wechsel des Trainers nach Aue sehr kooperativ gewesen.

Olaf Seifert

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