Das Sachsenderby in der Zweiten Bundesliga

Die Vorzeichen für ein geiles Spiel, nun wieder in der Zweiten Bundesliga, stehen gut: Dynamo läuft mit der Empfehlung eines Tabellenzweiten und dabei ohne Niederlage (zwei Siege, zwei Remis) durch die ersten vier Spiele gekommen zu sein, auf den Rasen. Ganz so gut sind die Veilchen nicht gestartet. Lediglich ein Sieg gegen Sandhausen steht zu Buche, die restlichen drei Begegnungen wurde verloren.
Dass die Dotchev-Schützlinge stets gut Kritiken in Heidenheim (0:1), in Fürth (2:3) und zuhause gegen den Spitzenreiter Eintracht Braunschweig (0:2) bekamen und stets gleichwertig waren, stimmt die Auer Fangemeinde zwar optimistisch, doch jetzt ist es an der Zeit, wieder Punkte einzufahren. Die beste Gelegenheit bietet sich am Sonntag (13.30 Uhr live auf Sky) im „Wohnzimmer“ der Lila-Weißen.

Der gesperrte Christian Tiffert (Mitte), hier im letzten Heimspiel gegen Dresden, kann am Sonntag wieder auflaufen. Foto: Stefan Unger

Der gesperrte Christian Tiffert (Mitte), hier im letzten Heimspiel gegen Dresden, kann am Sonntag wieder auflaufen. Foto: Stefan Unger

In Dresden haben sie seit August 1995, dem Abstieg der Dresdner aus der Bundesliga, die meisten Auswärtsspiele in der Vereinsgeschichte gewonnen. In der Vorsaison trennte man sich im Punkspiel 1:1 und brachte im Sachsenpokal Halbfinale einen klaren und ungefährdeten 3:0 Erfolg mit ins Erzgebirge. Einer großen und lautstarken Unterstützung können die Veilchen von den Rängen sicher sein. Mit 2.500, wie immer friedlichen Anhängern, wird die Mannschaft nach Elbflorenz begleitet. Ein Punktgewinn wäre für den FC Erzgebirge Aue sicherlich in der jetzigen Situation wie ein Sieg zu bewerten und für die weiteren Aufgaben dienlich.

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