Das schwache Herz – HBK klärt Fragen rund um die Herzinsuffizienz

Am Donnerstag, dem 23. November 2017, lädt die Klinik für Innere Medizin I des Heinrich-Braun-Klinikums im Rahmen der Herzwochen der Deutschen Herzstiftung ab 14.30 Uhr zu einem Patiententag in den Bürgersaal des Rathauses Zwickau ein.

Spaziergang. Luftnot. Notarzteinsatz. Und das bei nur geringer körperlicher Belastung. In Deutschland mussten im Jahr 2015 laut statistischem Bundesamt 444.632 Mal Patienten wegen Herzinsuffizienz stationär im Krankenhaus behandelt werden.

 

Das schwache Herz ist damit mit Abstand häufigste Ursache für stationäre Krankenhausaufenthalte. Dank verbesserter Therapiemöglichkeiten ist die Anzahl der Patienten, die an dieser schweren Krankheit sterben, stark zurück gegangen. Insgesamt leben heute fast zwei Millionen Menschen mit der Erkrankung in Deutschland. Um die Bedeutung der Herzinsuffizienz für die Gesellschaft und das Gesundheitswesen zu unterstreichen, hat die Deutsche Herzstiftung „Das schwache Herz“ als zentrales Thema der diesjährigen Aufklärungskampagne der Herzwochen ausgewählt.

 

Im Rahmen der deutschlandweit durchgeführten Herzwochen lädt die Klinik für Innere Medizin I (Kardiologie, Angiologie, Internistische Intensivmedizin) zu einer Patientenveranstaltung in den Bürgersaal des Zwickauer Rathauses ein. Herzinsuffizienz kann vielfältige Gründe haben. Die häufigste Ursache ist eine koronare Herzkrankheit – eine Verengung der Herzkranzgefäße durch Ablagerung von Cholesterin und anderen Fetten. Bluthochdruck und hypertensive Herzerkrankungen zählen ebenfalls zu den Hauptursachen. „Das Leitsymptom bei Herzinsuffizienz ist Luftnot bei körperlicher Belastung. Durch die Erkrankung kann der Organismus nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt werden.

 

Der Stoffwechsel wird unter Belastung – bei fortgeschrittener Krankheit auch in Ruhe – nicht mehr aufrechterhalten“, erklärt Privatdozent Dr. med. habil. Holger. H. Sigusch, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin I die Auswirkungen von Herzinsuffizienz. Zum Patiententag erfahren Betroffene, Interessierte und Angehörige, wie man der Krankheit vorbeugen oder sie bewältigen kann, wenn sie einmal ausgebrochen ist. Die Vorträge vermitteln den Besuchern zudem Neues zur Entwicklung der medikamentösen Therapie sowie zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen und anderen Auslösern der Herzschwäche durch die moderne Schrittmachertechnologie. Eine Fragerunde mit den Experten vor Ort rundet das Angebot zu den Herzwochen des HBK ab.

Wann: Donnerstag, 23. November 2017
Zeit: Vorträge von 14.30 bis 18.00 Uhr
Ort: Bürgersaal im Rathaus Zwickau, Hauptmarkt 1, 08056 Zwickau
Vorträge:
+ Herzschwäche: Wie kann man die Krankheit erkennen? Kann man der Entstehung von Herzschwäche vorbeugen?
Privatdozent Dr. med. habil. Holger H. Sigusch, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin I (Kardiologie, Angiologie, Internistische Intensivmedizin), HBK
+ Medikamentöse Behandlung der Herzschwäche
Dr. med. Frank Stelzner, Niedergelassener Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Diabetologie in Zwickau
+ Behandlung von Herzschwäche mit Resynchronisation, Defibrillation und Co.
Dr. med. Magdalena Szczesny, Oberärztin der Klinik für Innere Medizin I (Kardiologie, Angiologie, Internistische Intensivmedizin), HBK
+ Leben mit Herzschwäche: Was gibt es zu beachten? Ernährung, Reisen, Krankheitsbewältigung, Bewegung etc.
Dr. med. Thomas Eckelmann, Oberarzt der Fachklinik für Kardiologie, MediClin Klinik am Brunnenberg, Bad Elster

 

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