Das war die 14. Grenzlandtour

Fotos: André Kaiser

Arnsfeld. Strahlender Sonnenschein, eine leichte Brise, 16 Grad Lufttemperatur – an diesem Sonntagmorgen passte einfach alles, ideale Bedingungen, um sich aufs Rad zu schwingen und in die Pedale zu treten.
Entsprechend herrschte zur diesjährigen Grenzlandtour auf dem Arnsfelder Sportplatz reges Begänglis. Schon die beinahe bis auf den letzten Parkplatz gefüllte Wiese nebenan wies auf eine hohe Resonanz der 14. Auflage des Radsportfestes hin. Etwa 480 Radler hatten sich für die drei Runden bereits im Vorfeld angemeldet. Am Ende pilgerten insgesamt 980 Radfreunde in die kleine Ortschaft, um an dem Event teilzunehmen. Dabei kamen sie nicht nur aus dem Erzgebirge bzw. aus Sachsen. Auch Teilnehmer aus anderen Bundesländern waren vertreten, zudem Radler aus Tschechien, Österreich, der Schweiz und, man höre und staune, aus den Niederlanden, wie der Moderator vor dem Start sagte.

Vom TSV Rot – Weiß Arnsfeld e.V. wieder top organisiert, unter Mithilfe u.a. der Kameraden der Feuerwehr Arnsfeld, und präsentiert von WochenENDspiegel, begaben sich die durchweg gut gelaunten Biker pünktlich 10 Uhr zunächst auf die Grenzlandrunde (302 Radler), zwanzig Minuten später auf die Fitnessrunde (294 Radler) und wiederum 20 Minuten später auf die Familienrunde, die mit 384 Radlern die meisten Teilnehmer zählte.

„Es ist sehr erfreulich, dass immer mehr Familien mit Kind und Kegel unsere Veranstaltung nutzen, Mamas und Papas ihre Kleinen per Anhänger mit auf die Tour nehmen“, freut sich Jens Schreiter. Der Vorsitzende des TSV Rot-Weiß Arnsfeld: „Wir können wieder sehr zufrieden sein. Der Ablauf hat reibungslos funktioniert, unter den Teilnehmern herrschte gute Stimmung und alles ging glücklicherweise wieder unfallfrei über die Bühne. Alles in allem also wieder eine rundum gelungene Veranstaltung, nicht zuletzt dank der etwa 90 Helfer, die alle mit Herzblut und vollem Einsatz dabei waren, ihre Freizeit investierten und voll mitgezogen haben. An dieser Stelle ein großes Dankeschön dafür, auch an die Kameradern der Feuerwehr und die Mitglieder des Sportvereins Schmalzgrube, auf deren Hilfe wir seit vielen Jahren bauen können. Hinter der Grenzlandtour steckt eben ein enormer Aufwand, der nur mit dem Einsatz vieler freiwilliger Helfer und natürlich der Unterstützung der zahlreichen Sponsoren zu schaffen ist.“

Einziges Manko: „Wir stellen leider bei der Grenzlandtour eine zunehmende Tendenz an Schwarzfahrern fest, die sich um die Anmeldung und Startgebühren drücken, einfach mitfahren und somit die gesamte Infrastruktur unserer Radsportveranstaltung kostenlos nutzen. Daher mein Appell an alle, fair zu bleiben und den regulären Weg zu gehen“, so Schreiter abschließend.

Übrigens: Der nächste Termin steht bereits fest. Die 15. Grenzlandtour steigt am 17. Mai 2020.

Weitere Infos zur Grenzlandtour finden sich unter www.grenzlandtour.de im Internet.

 

Impressionen der 14. Grenzlandtour:

 

Gewinnspiele
Facebook
Facebook By Weblizar Powered By Weblizar