Der 700 Millionen Euro Schatz in Pöhla

Schon jetzt wird in Pöhla wieder unter Tage gearbeitet. Die SME vermutet im Gebiet Wolfram, Fluorit und Zinn im Wert von 700 Millionen Euro. Foto: SME

20 Millionen Euro für Bergbau in Pöhla

Von Sven Günther
Die SempSaxony Minerals & Exploration (SME) plant, mit einer Unternehmensanleihe über 5,5 Jahre rund 30 Millionen Euro einzunehmen. Mit den Mitteln will die Firma den Abbau von Wolfram, Fluorit und Zinn in Pöhla erweitern. In dem gut erkundeten Gebiet sollen Reserven im Wert von etwa 700 Millionen Euro liegen.
Bis Anfang 2022 wird die Anlage im Luchsbachtal auf einen kommerziellen Abbau mit einer jährlichen Kapazität von 400.000 Tonnen erweitert. Aus den Mitteln der Anleihe sollen hierzu gut 20 Mio. Euro investiert werden.
Dr.-Ing. Klaus Grund, Vorstand der SME AG: „Nicht zuletzt aufgrund der hohen Rohstoffgehalte werden wir kostenseitig zu den Top 25 Prozent der Wolfram-Minen weltweit gehören und dadurch extrem wettbewerbsfähig agieren können.“
Die SME kann im Bergwerk in Pöhla auf eine bestehende, nutzbare Infrastruktur und Stollen sowie in diesem traditionellen Erzabbaugebiet auf Erkundungsergebnisse aus engmaschigen Bohrungen der SDAG Wismut zurückgreifen, deren Gegenwert nach heutigen Kosten im hohen zweistelligen Millionen-Euro-Bereich liegt.
Die deutsche Industrie gehört heute zu den weltweit größten Importeuren von Wolfram und Fluorit, die insbesondere in China, Mexiko, Vietnam und Russland abgebaut werden. Hier wollen und werden wir einen Beitrag zur Reduzierung der Importabhängigkeit leisten und dem Erzgebirge ein Stück seiner Bergbau-Tradition zurückgeben.“ Die SME AG konzentriert sich mit ihren Förderaktivitäten ausschließlich auf Deutschland und baut hier nach höchsten Standards und mit bestmöglicher Umweltverträglichkeit ab.
Weitere Informationen: https://unternehmensanleihe.smeag.de

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