Der Ball fliegt wieder!

Mit dieser Mannschaft bestreiten die NINERS ihre zweite BBL-Saison. Foto: NINERS Chemnitz/Jan Stimpel

Die NINERS Chemnitz gehen wieder auf Korbjagd. Der Basketball-Bundesligist startet am Samstag in seine zweite BBL-Saison. Doch einfach war die Vorbereitungsphase auch diesmal nicht. Lange Zeit war es ruhig um den Verein. Ab- und Neuzugänge der Spieler wurden eher schleppend bekanntgegeben. Dementsprechend habe sich auch der offizielle Trainingsauftakt nach hinten verschoben. Verschärfte Corona-Regeln hätten die Einreise der aus USA kommenden Spieler schwierig gemacht, wie NINERS-Sprecher Matthias Pattloch sagt. Bevor trainiert werden durfte, war quasi noch ein Corona-Test fällig. Um das Pandemiegeschehen kommt der Basketball also auch dieses Jahr nicht ganz herum.

Die Stimmung ist dennoch gut. Auch weil es endlich wieder lauter in der Messe werden darf. Musste dies in der letzten Saison noch Hallensprecher Daniel Pfaff nahezu allein übernehmen, so erhält er ab Samstag wieder die Unterstützung der Fans.

Insgesamt bis zu 4.732 Zuschauer sind laut sächsischer Corona-Verordnung erlaubt. „Das ist super“, freut sich Pfaff. „Letztes Jahr war es schon sehr schade ohne Zuschauer.“ Der seit 2019 tätige NINERS-Hallenkommentator muss allerdings auch gestehen: „Bei den ersten drei bis vier Spielen habe ich komplett vergessen, dass keine Zuschauer da waren. Für uns hat sich ja auch nicht viel im Ablauf geändert“, erinnert er sich. „Wir haben trotzdem versucht, es für die Spieler so normal wie möglich zu gestalten. Die haben sich wiederum teilweise auch selbst motiviert“, sagt Pfaff.

Gefehlt habe ihn allerdings die Interaktion mit den Fans. „Darauf freue ich mich kommende Saison am meisten. Denn Chemnitz ist bekannt für seine laute Fankulisse.“ Diese sei schließlich auch ein Grund, warum er vermutet, dass die Fans beim Sieg gegen den FC Bayern München komplett aus dem Häuschen gewesen wären. „Wer weiß, was da in der Messe los gegangen wäre.“
Ob es die NINERS in diesem Jahr wieder schaffen, die Bayern zu ärgern, bleibt abzuwarten.

Hier geht’s zum Interview mit NINERS-Headcoach Rodrigo Pastore.

Das gilt beim Besuch der Heimspiele:

Gemäß der aktuellen Verordnungslage und dem genehmigten Hygienekonzept gilt bei Heimspielen die 3G-Regel. also entweder einen gültigen Genesenennachweis nach überstandener
SARS-CoV-2-Infektion oder einen Impfnachweis mit einem in Deutschland zugelassenen Vakzin oder einen höchstens 24 Stunden alten, negativen Corona-Antigen-Schnelltest-Befund vorlegen. Alternativ ist auch ein bis zu 48 Stunden alter, negativer PCR-Befund möglich. Dagegen ist für Schüler und Kita-Kinder, die einer Testpflicht nach der Schul- und Kita-Coronaverordnung unterliegen, kein Testnachweis nötig. Als Beleg dient der Schülerausweis, Einschulungsbescheid, eine Schulbesuchsbestätigung oder ähnliches. Wichtig: An der Messe Chemnitz gibt es keine Testmöglichkeit. Wer einen Testbefund benötigt, sollte bereits vor Anreise zur Halle eine der zahlreichen Testzentren bzw. -stationen im Stadtgebiet aufsuchen.

Die erforderlichen Nachweise sind am extra dafür eingerichteten Checkpoint direkt nach den markanten Türmen auf dem Messevorplatz vorzuweisen, wo die Besucher ihre Zugangslegitimation erhalten. Nur mit dieser ist der Zugang zur Halle gestattet. Beim Betreten der Messe Chemnitz müssen sich zudem alle Gäste entweder mittels Corona- oder Luca-App per QR-Code-Scan registrieren oder ein Kontaktformular ausfüllen, damit die vorgeschriebene Kontaktnachverfolgung bei allen Personen sichergestellt werden kann. Ab dem  Einlassbereich und auf allen Wegen innerhalb der Messe muss eine medizinische oder FFP2-Maske getragen werden. Lediglich auf den Sitzplätzen ist die Maske optional.

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