Der EHV hat den Klassenerhalt geschafft!

Der EHV Aue schafft im Spiel gegen TUSEM Essen mit einem 25:20-Sieg den Klassenerhalt. Fotos: Birgit Hiemer

In der Erzhebirgshalle in Lößnitz wurde heute besonders euphorisch gejubelt – der EHV Aue hat den Klassenerhalt geschafft. Mit Engagement von Anfang an und einer sehr guten Teamleistung gelang gegen TUSEM Essen ein 25:20-Sieg.

Der EHV Aue ging konzentriert ins Spiel, erarbeitete sich schnell einen Drei-Tore-Vorsprung den sie stetig ausbauten. Die Gäste hingegen begannen fahrig, fanden nicht zu ihrem Spiel, leisteten sich Fehlwürfe und Fehler. Zwar schaffte es Essen, bis auf 9:6 heranzukommen, doch Aue blieb konzentriert, erarbeitete sich einen Sechs-Tore-Vorsprung. Mit 15:9 ging es in die Pause.

Essen kam besser aus der Pause, doch die Erzgebirger gaben das Spiel nicht mehr aus der Hand. Tor um Tor spielten sie dem Klassenerhalt entgegen. Trainer Stephan Swat war mächtig stolz auf sein Team, nannte sie nach dem Spiel „Mentalitätsmonster“. Denn es war ein hartes Stück Arbeit, nach dem Mittwochsspiel und den heutigen Temperaturen in der Halle (es herrschten über 28 Grad) die Konzentration hoch zu halten und bis zur letzten Minute zu kämpfen. „Sie haben geackert wie die Tiere … Alle haben hervorragend gespielt. Mir sind Riesensteine vom Herzen gefallen“, erklärt der Coach nach dem Spiel. Doch auch für den Trainer gab es ein dickes Lob: „Ohne Swati hätten wir das nie geschafft!“, freut sich Manager Rüdiger Jurke. Stephan Swat hatte das Team in einer sehr schwierigen Phase übernommen. Nun ist der Klassenerhalt geschafft.

Mit 34 Punkten liegt der EHV nun auf Rang 11 der zweiten Handballbundesliga und hat vier Punkte und über 50 Tore vor dem ersten Abstiegsplatz. Es müsste mit dem teufel zugehen, wenn Aue bei noch zwei ausstehenden Spielen auf einen Abstiegsplatz rutschen würde. Am 3. Juni müssen die Erzgebirger nach Bietigheim und am 10. Juni, 18 Uhr, steigt in der Erzgebirgshalle Lößnitz das letzte Heimspiel der Saison gegen den ASV Hamm-Westfalen. Anschließend wird gefeiert!

Unsere drei Isländer. Bjaki Mar Gunnarsson (l.), Atni Thor Sigtryggsson (2.v.r.) und Sigtryggur Dadi Runnarsson (r.) gratulieren Ingo Wendler zum Geburtstag.

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