Der FCE hat seinen Trainer

FCE-Chef Helge Leonhardt ist sicher, dass Aliaksei Shpileuski als Trainer perfekt nach Aue passet. Foto: Archiv

Trainer kommt aus Kasachstan

Aue. Aliaksei Shpileuski ist der neue Cheftrainer des Fußball-Zweitligisten FC Erzgebirge Aue. Der Vertrag des 33-Jährigen bei den Veilchen hat eine Laufzeit bis Ende Juni 2024 und gilt für die 1. und 2. Bundesliga.

Shpileuski wurde am 17.02.1988 in Minsk geboren und kam im Alter von sechs Jahren nach Deutschland. Der ehemalige defensive Mittelfeldspieler, der bis zur U 18 das Trikot des VfB Stuttgart trug und bei der U-17-EM 2005 in Italien für sein Heimatland spielte, musste aber seine Spielerkarriere wegen einer Wirbelsäulenverletzung mit 18 Jahren früh beenden. Seine ersten Sporen als Trainer verdiente er sich in der VfB-Jugend, anschließend wechselte er in den Nachwuchsbereich von RB Leipzig.

Aliaksei Shpileuski ist der neue Cheftrainer des Fußball-Zweitligisten FC Erzgebirge Aue. Foto: FC Kairat

 

2018 zog es Aliaksei Shpileuski für seine erste Station als Chefcoach im Erwachsenenbereich zum weißrussischen Erstligaklub Dinamo Brest, seit November 2018 arbeitete er in der 1,9-Millionen-Einwohner-Stadt Almaty in Kasachstan. Dort gelang ihm im ersten Jahr die Vizemeisterschaft, wobei am Ende ein Punkt auf Dauerrivale Astana fehlte und im darauffolgenden Jahr konnte er mit seinem Verein die langersehnte Meisterschaft erringen. Kairat Almaty ist damit zum ersten Mal seit 16 Jahren wieder Meister in Kasachstan geworden.

FCE-Präsident Helge Leonhardt: „Aliaksei ist trotz seiner jungen Jahre bereits sehr erfahren und war in verschiedenen Positionen in diversen Nachwuchsleistungszentren als verantwortlicher Trainer in der Bundesliga tätig. Danach ging sein Weg nach Weißrussland und zuletzt nach Kasachstan, wo er als Cheftrainer dortige Spitzenteams trainierte.
Nach mehreren intensiven Gesprächen konnten wir feststellen, dass er sich mit den Werten unseres Vereins voll und ganz identifiziert. Wir erzielten dabei ebenfalls Übereinstimmung bezüglich der Vorgehensweise hinsichtlich der strategischen Weiterentwicklung unseres Profiteams.
Jetzt findet er seinen Weg zurück nach Deutschland und ich freue mich, dass wir ihn zur Bewältigung der vor uns stehenden anspruchsvollen Aufgaben für unseren Club gewinnen konnten.“

 

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